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THE BOSSHOSS - Stallion Battalion

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Artist THE BOSSHOSS
Title Stallion Battalion
Homepage THE BOSSHOSS
Label ISLAND/ UNIVERSAL
Leserbewertung
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10.0/10 (4 Bewertungen)

Die Spree-Cowboys reiten wieder! 2.5 Jahre nach dem Überraschungserfolg ihres OUTCAST-Covers „Hey Ya!“ legt das Septett inzwischen die dritte Langrille vor und verabschiedet sich mehr und mehr von den Neuinterpretationen ihrer Kollegen und widmet sich eigenen Kompositionen. Dieser Trend war schon auf dem letztjährigen „Rodeo Radio“ erkennbar und wird bei der aktuellen VÖ weiter verfolgt.

Natürlich gibt es nach wie vor Coverversionen, so wie „Everything Counts“, für das im original DEPECHE MODE verantwortlich zeichnen. Bei THE BOSSHOSS klingt dieser Song allerdings gänzlich anders, er wurde deutlich entschleunigt und verfügt über den typischen Trashcountry Punkrock-Style der Hauptstädter. Der beliebte Hip Hop darf natürlich auch nicht fehlen, diesmal ist „Drop It Like It’s Hot“ von SNOOP DOGG feat. PHARELL WILLIAMS dran und zweifelsohne schlägt mein Herz eindeutig für die BOSSHOSS-Neufassung, die ganz einfach viel mehr Schmiss hat. „Monkey Business“ wurde bereits als Single gemeinsam mit dem Titelsong „Stallion Battalion“ veröffentlicht und beide Tracks gefallen mit coolen Gitarren- und Mundharmonika-Sounds. Die Jungs in den weißen Feinrippunterhemden, mit Stetson und Siegelring bleiben sich auch weiterhin treu und machen auf sympathische Weise auf dicke Hose. „Shake & Shout“ beweist jedoch genau wie „Jose And Myling“ oder das druckvolle „Truck’N’Roll Rules“, dass hier keine Blender am Werk sind, sondern echte Musiker, die es zudem verstehen, eine äußerst unterhaltsame Show abzuliefern.

Was wirklich aufregend Neues haben THE BOSSHOSS nicht abgeliefert, aber warum sollten sie auch? Ihre Mucke macht Spaß und gute Laune. Nichts für „echte“ Countryfans, wohl aber für diejenigen, die einfach nur die unterhaltsame Show und wirklich gut gemachte Musik mögen. Nicht ohne Grund können die Sieben auf bislang 300.000 verkaufte Alben und mehr als 500.000 Zuschauer allein im laufenden Jahr zurückblicken. Ab November satteln sie wieder ihre Pferde und durchqueren die Republik, um jeden Club und jede Halle in einen Wild-West-Saloon zu verwandeln. Da heißt es, Cowboyhut und -stiefel aus der Versenkung holen und schon mal den John-Wayne-Gang üben, damit man stilecht das Konzert besuchen kann.

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