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THE BROTHERHOOD OF SONIC LOVE - Satellite Heart

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Artist THE BROTHERHOOD OF SONIC LOVE
Title Satellite Heart
Homepage THE BROTHERHOOD OF SONIC LOVE
Label GATEWAY MUSIC
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Nach einer hochgelobten EP, ein paar Singles und einigen Jahren in der Kopenhagener Underground-Szene, veröffentlicht THE BROTHERHOOD OF SONIC LOVE jetzt ihr Langspiel-Debüt „Satellite Heart“. Dem Motto „Sohn, Vater, Fussel und Freunde“ entsprechend, wurde die Combo vor bald sieben Jahren von Aksel Westh (Drums) und seinem Papa Asger (Gesang & Gitarre) gegründet. Damals waren die beiden 14 und 45 Jahre alt und der erste – sehr lautstarke -Gig fand auf einer Sommerparty der Familie statt. Inzwischen gehören zur Band noch Rasmus Holmboe und Mathias Ejlerskov Lyzell (beide (Gitarre) sowie Daniel Damkilde Christensen am Bass. Auf dem Zettel haben die Dänen einen hypnotischen Mix aus Garage Rock, Psychedelic und Noise, der es wahrlich in sich hat.

Bereits mit ihrem Opener „Urban Alienation Blues“ wissen die Herrschaften zu überzeugen. Dem Titel entsprechend finden sich hier auch bluesige Versatzstücke im gekonnt dreckigen Sound, dem zudem ein wenig proggige Würze verpasst wurde. Der Titeltrack „Satellite Heart“ übernimmt mit räudiger Coolness, ehe „Community Service“ scheppernd in die Vollen geht. Derweil grummelt „Your Blood My Veins“ in psychedelischen Slow-Motion-Untiefen, während „Yesterday Drugs“ mit akustischen Klängen überrascht. Mit treibenden Gitarrenhooks drängt indessen das wahnwitzige „Sweet Disease“ nach vorn, um schließlich vom wütenden „White Demon Black Soul“ abgelöst zu werden. „Obsessed“ fällt ein wenig lustlos aus, doch mit dem sich anschließenden „Hurricane Veins“ kehrt THE BROTHERHOOD OF SONIC LOVE zu ihrem rohen, energiegeladen Style zurück. Bleibt noch „Thunderdome“, mit dem sich der Fünfer noisig und mit schrägem Gebläse verabschieden.

Beim ersten Song der Platte fiel mir sofort die Mucke vom BLACK REBEL MOTORCYCLE CLUB ein. Im Folgenden schlichen sich auch THE VELVET UNDERGROUND, THE JESUS AND THE MARY CHAIN und JOY DIVISION in meine Gedanken. Alles nicht die schlechtesten Reverenzen, denen THE BROTHERHOOD OF SONIC LOVE mit ihrem Erstling „Satellite Heart“ souverän begegnet.

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