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THE CROWN - Possessed 13

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Artist THE CROWN
Title Possessed 13
Homepage THE CROWN
Label METAL BLADE
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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13 Jahre THE CROWN (ursprünglich ja noch unter dem Namen CROWN OF THORNS), 13 Jahre musikalische Besessenheit und 13 neue Songs, was lag da näher als die neue CD „Possessed 13“ zu nennen? Wobei meine erste Assoziation Coppolas Film „Dementia 13“ war, da auch das Cover im Geiste alter Hammer- oder Bava-Filmplakate gehalten ist, sehr stilvoll! Das dreizehnte Studioalbum liegt zwar noch in etwas weiter Ferne (wir sind jetzt bei Numero 6 angekommen), aber großartig vorstellen muss man die Skandinavier dennoch nicht mehr. Und auch wenn das Thema eher dem Bereich „Klatschspalte“ zuzuordnen ist, muss man noch einmal kurz auf die bandinternen Probleme nach der letzten Veröffentlichung „Crowned in Terror“ eingehen. Tomas „Tompa“ Lindberg wurde nach einer Show in Stockholm aus der Band gekickt, allerdings habe er sowieso keine Lust mehr gehabt, ließ der Vielbeschäftigte wissen. Danach kam es zu einer kleinen Schlammschlacht, die natürlich keinen Sieger gefunden hat. Ergebnis: Lindberg wollte VOR den Auftritten saufen, der Rest der Band danach, ergo gab es gewisse Probleme. Das alles spielt jetzt keine Rolle mehr, mit dem Originalshouter Johan Lindstrand wurde ein würdiger, wenngleich etwas weniger kultiger Ersatz gefunden.

Musikalisch hat sich nicht viel verändert, wenn man von diesem neuen Instrument absieht, welches alle 30 Sekunden unmelodisch piept. Ach stimmt ja gar nicht, das ist ja ein MP3-Schutz… Die perfekte Mischung aus flotten Death-Abgeh-Nummern mit dieser einzigartigen Rock’n’Roll Attitüde prägt weiterhin den Gesamtsound. „Deep Hit of Death“ ist so ein räudiger Knüller, der einem gleichzeitig Angst macht und zum Bangen einlädt. Das Studio Fredman hat dieses mal eine etwas glattpoliertere Produktion spendiert, im Verhältnis zu anderen Scheiben der Gekrönten. Übrigens wurde die CD organisatorisch in drei Parts unterteilt: Initiation, Exaltation und Annihilation, ohne dass es sich hier nun um ein Konzeptalbum handeln würde. Sämtliche Songtitel könnten auch Bezeichnungen für Horrorfilme sein oder sind es sogar („Deliverance“ aka „Beim Sterben ist jeder der Erste“). Neben all den gelungenen Uptempo-Nummern fallen aus dem Rahmen: 2 stimmungsvolle Instrumentals, „Bow to None“ mit den cleanen Vocals gegen Ende und der ungewöhnlich melodischen Strukturierung sowie das technisch vertracktere „Zombified!“ mit latent amerikanischem Touch. „Kill’ Em All“ hört sich im ersten Moment nach einer METALLICA-Coverversion an, aber wie alle Metallspürhunde draußen wissen, gab es ja nur ein gleichnamiges Album der Ami-Heroes.

Mehr über die einzelnen Songs zu palavern, wäre wirklich sinnlos, da jeder das bekommt, was er erwartet, auf dem bekannt hohen Niveau. Und für die ganz schnellen gibt es auch eine Limited Black Edition mit noch einmal 13 Bonusstücken, als da wären:
Last Rite (Erste professionelle Aufnahme aus dem Jahre 92)
Das komplette „Forever Heaven Gone“ demo (1993)
Das komplette „Forget The Light“ demo (1994)
Burnin´Leather (BATHORY Cover)
Rebel Angel (in der Demo Version)
Es gibt also keinen Grund, sich diesen pechschwarzen Gruß aus der Hölle nicht zuzulegen!

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