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THE DEAD SOUTH - Chains & Stakes

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Artist THE DEAD SOUTH
Title Chains & Stakes
Homepage THE DEAD SOUTH
Label DEVIL DUCK RECORDS
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„Chains & Stakes“ ist das vierte Album der kanadischen Bluegrass-/Folk-Band THE DEAD SOUTH, die 2014 mit ihrem Erstling „Good Company“ und insbesondere mit der Single „In Hell I’ll Be In Good Company“ internationale Bekanntheit erringen konnten. Gegründet wurde die Kapelle 2012 von Nate Hilts (Gesang, Gitarre & Mandoline), Scott Pringle (Gitarre & Mandoline), Danny Kenyon (Cello) und Colton Crawford (Banjo). Wer sich jetzt fragt, wer das Schlagwerk der Truppe aus Regina bedient, nimmt möglichweise mit Verwunderung zur Kenntnis, dass es bei THE DEAD SOUTH ausschließlich Saiteninstrumente gibt.

Das hat sich auch anno 2024 auf „Chains & Stakes“ nicht geändert. In diesem Sinne startet der Opener „Blood On The Mind“ auch wieder mit diesem ganz speziellen Bluegrass-Sound, der sich umgehend in den Gehörgängen festbeißt, Kopf und Fuß in Bewegung setzt und gute Laune verbreitet. Weiter geht es mit dem nicht minder mitreißenden „Yours To Keep“ und dem blitzschnellen „20 Mile Jump“. „Where Has The Time Gone“ fragt der Vierer wenig später mit reduzierten Instrumental-Gitarrenakkorden, ehe „A Little Devil“ erneut ein wildes und feuriges Spiel der Saiteninstrumente entfacht. „Son of Ambrose“ übernimmt mit einem prägnanten Banjo und jeder Menge Rhythmusgefühl, bevor mit „Clemency“ eine weitere instrumentale Interlude auf dem Programm steht. „Completly, Sweetly“ bringt ein wenig Dramatik ins Spiel, das nachfolgende „A Place I Hardly Know“ eine bittersüße Melancholie und „The Cured Contessa“ abermals viel Schwung. „Tiny Wooden Box“ schließt sich ähnlich temperamentvoll an, das Zwischenspiel „Yore“ setzt ausschließlich auf die Kraft des Banjos, um schließlich mit „Father John“ nachdenklich zu enden.

Für „Chains & Stakes“ haben THE DEAD SOUTH erneut mit dem Grammy-Gewinner Jimmy Nutt zusammengearbeitet, der auch schon den 2019er Studio-Vorgänger „Sugar & Joy“ produziert hat. Entstanden ist ein Album voller Überraschungen, erstklassiger Musik und unterhaltsamer Geschichten über Handlungsstränge, Familienstammbäume, Missgunst, Versicherungsbetrug, Speck, Beerdigungen und Banjo-Riffs. Erfreulicherweise kommen die Kanadier im Mai/Juni für acht Konzerte auch wieder nach Deutschland und Österreich.

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