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THE DEAD SOUTH - Served Live

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Artist THE DEAD SOUTH
Title Served Live
Homepage THE DEAD SOUTH
Label DEVIL DUCK
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Eigentlich hätten THE DEAD SOUTH aus Saskatchewan in Kanada im vergangenen Jahr live in unseren Gefilden auftreten wollen. Doch bekanntermaßen machte ein fieses Virus dies weitgehend unmöglich, weshalb wir nicht nur auf den Genuss eines TDS-Konzertes verzichten mussten, sondern auch die deutschen Gigs keine Berücksichtigung auf dem ersten Live-Album der Indie-Folk-Bluegrass-Combo fanden. So beschränken sich die 17 Songs der Doppel-LP auf Shows, die zwischen Ende 2019 und Anfang 2020 in Kanada, den USA, in Großbritannien und Irland stattfanden.

Jedes der 17 Lieder erinnert an einen anderen Abend der Tour, denn die Band wollte möglichst vielen Fans Dankeschön sagen, indem möglichst viele unterschiedliche Konzertmitschnitte ausgewählt wurden. Trotzdem wirkt das Ergebnis sehr homogen – die Musik fesselt halt jeden in gleichem Maße, ganz egal, auf welcher Stage sich THE DEAD SOUTH letztlich befinden. Nicht fehlen durfte natürlich der erste große Hit des Vierers, der Ende 2014 auf dem Debüt „Good Company“ erschienen ist. Die Rede ist selbstredend von „In Hell I’ll Be in Good Company“, wobei das Hauptaugenmerk auf dem aktuellen Studio-Output „Sugar & Joy“ liegt, der seit Herbst 2019 in den Stores zu finden ist. Hier sei als stellvertretender Anspieltipp das emotionale „Broken Cowboy“ genannt. Nicht vergessen wollen wir das 2016er „Illusion & Dout“, das mit dem temperamentvollen „Boots“ und den blitzschnellen Banjo-Nummern „Miss Mary“ und „Time For Crawlin‘“ vertreten ist. Nachdem das Pfeifen von „In Hell I’ll Be in Good Company“ verklungen ist, sorgen mit „Honey You“ und „Travellin‘ Man“ zwei weitere quirlige Stücke des Erstlings für gute Laune, ehe „Banjo Odyssey“ für einen großartigen, stimmungsvollen Ausklang sorgt.

Wer schon mal das Vergnügen hatte, Nate Hilts (Gitarre & Gesang), Scott Pringle (Mandoline, Gitarre & Gesang), Danny Kenyon (Cello) und Colton Crawford (Banjo) auf der Bühne zu erleben, weiß, mit wieviel Spielfreude die Jungs bei der Sache sind. Diese Energie lässt sich zwar nur schwer konservieren, aber „Served Live“ sorgt zumindest für eine gewisse Ahnung und verkürzen auf diese Weise äußerst unterhaltsam die Wartezeit, bis THE DEAD SOUTH auch hierzulande wieder auf der Bühne stehen. Termine sind für diesen Sommer und Herbst und auch schon das Frühjahr 2022 geplant.

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