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THE DEEP EYNDE - Suicide Drive

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Artist THE DEEP EYNDE
Title Suicide Drive
Homepage THE DEEP EYNDE
Label APOLLYON
Leserbewertung
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Die mir bis dato völlig unbekannten THE DEEP EYNDE frönen einer interessanten Mischung aus Gothic Rock, Punk und Psychabilly. Ihre Geschichte reicht bis ins Jahr 1990 zurück, wo sich mehrere Jugendliche im San Fernando Valley regelmäßig mit Drogen voll pumpten (O-Ton Band) und in Untergrund Clubs herumhingen. Aus der anfangs nicht sehr ernsten Idee, eine Band zu gründen, wurde Jahre später wirklich ernst, als ihre CD „City Lights“ veröffentlicht wurde. Diese sieht die Band im nachhinein als „Cabaret“ an, was immer das heißen mag…

„Suicide Drive“, die neueste Veröffentlichung auf dem deutschen Label Apollyon, enthält neue Stücke, B-Seiten und Compilation-Beiträge, wirkt aber trotzdem homogen. Eine Stimme zwischen Andrew Eldritch und den RAMONES (Gott hab sie selig) sowie sehr abwechslungsreiche Gitarrenarbeit zeichnen die Düsterrocker aus. Mal gibt man sich treibend, mal verspielt, immer mit einem Schuss früher „THE CURE-Melancholie“ unterlegt.

„Dead Alive“, das erste Stück, ist ein kleiner Hit und auch als Video auf der CD vorhanden. Außerdem befindet sich ein 12-minütiger Tribute-Song für Rozz Williams auf der Scheibe, der zusammen mit Gitane DeMone eingespielt wurde. Letzerer Track kam unter dem Banner FATE FATAL heraus, unter dem Mastermind L.A. zeitweise auch musizierte. „Suicide Drive“ ermüdet zwar gegen Ende ein wenig, bietet aber genüg rotzigen Underground-Charme, um abseits ausgetrampelter Pfade zu unterhalten.

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