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THE DESTINY PROGRAM - Subversive Blueprint

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Artist THE DESTINY PROGRAM
Title Subversive Blueprint
Homepage THE DESTINY PROGRAM
Label NUCLEAR BLAST
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Leicht melancholischen (wer sacht hier Emo?) Nucore mit gelegentlichen Brett-Ausflügen bieten THE DESTINY PROGRAM aus Husum auf ihrem neuen Silberling „Subversive Blueprint“. Das dritte mittlerweile, das letzte „The Tracy Chapter“ liegt allerdings schon satte dreieinhalb Jahre zurück! Die ersten beiden Alben kamen unter dem, seit der Gründung 1997 benutzten, alten Bandnamen DESTINY heraus. 2006 musste man sich dann umbenennen (Business-Shit ruling again…), und unterschrieb mal gleich bei Nuclear Blast.

Das zog natürlich für das neue Album erstmal eine bessere Aufnahmemöglichkeit nach sich. Somit ging’s für die Aufnahmen nach Schweden, wo Anders Friden und Daniel Bergstrand für fetteres Gebrate sorgten, der Mix wurde von Tue Madsen erledigt in Dänemark. Musste wohl leider alles etwas unter Zeitdruck geschehen, denn so amtlich, wie man den Sound bei den Genannten erwarten könnte, ist er dann nicht geraten. Drückt zwar ordentlich, aber scheppert vor allem im Schlagzeugbereich auch mächtig ab und an. Aber gleich der garstige Opener „The Personal Revolution“ gibt einem mächtig einen auf die 12. Cool kommen die melodischen Parts mit klarerem Gesang, während die Beatdowns natürlich Genre-typisch sind. Mit der Vertracktheit von „Project Hoax“ erinnert man ein wenig an THE DEVIL WEARS PRADA und ähnliche Kapellen, ohne jedoch ganz so anstrengend zu werden. Vor allem der melodic-Part reisst’s raus und zwischendrin kloppt man auch immer mal gerne straight drauf los. Gut so! Mit diesem Sound rennt man derzeit allerorten offene Türen ein. Kapellen wie CALIBAN, HEAVEN SHALL BURN, MAROON und Kollegen schwirren immer im Hinterohr mit. Durch die vielen abgefahreneren Parts heben sich die 4 Herren aber deutlich von deren eher Death Metallischem Sound ab. Womit man dann eher in der derzeitigen Ami-Welle schwimmt. Straightere Brüller wie „The Appeal“ oder „Walk in Step with the March of History“ sind dann doch dem dicke-Eier-Genre zuzordnen und ein Groove-Mitgröhler wie „Escape the Living Plan“ röhrt in der HATEBREED/MADBALL-Liga.

Zum Ende der 52 Minuten tauchen ein paar zuviel spacige Sounds auf, THE DESTINY PROGRAM gefallen am Besten, wenn sie richtig Gas geben und feine Melodien einbauen. Über weite Strecken schon erste Liga, damit sollte man sich nachhaltig in der Szene platzieren können. Wer auf abwechslungsreichen Nu-Sound steht, der darf sich „Subversive Blueprint“ einverleiben!

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