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THE DEVIL AND THE ALMIGHTY BLUES - s/t

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Artist THE DEVIL AND THE ALMIGHTY BLUES
Title s/t
Homepage THE DEVIL AND THE ALMIGHTY BLUES
Label BLUES FOR THE RED SUN
Veröffentlichung ..
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“Slow, heavy, melodic and raw, all without losing the almighty blues out of sight.” – so beschreiben THE DEVIL AND THE ALMIGHTY BLUES aus Oslo ihre Musik, die es jetzt erstmals auch als Konservenkost auf einem selbstbetitelten Silberling gibt. Was soll ich da noch hinzufügen, außer vielleicht, dass die Herrschaften sich bei ihren Liedern Zeit lassen: 46 Minuten für sechs Songs – hier wird jede einzelne Note, jeder Akkord zelebriert.

Keine Ahnung, wer dieser Mr. Barracuda war oder ist, doch sein Geist schwebt unheilschwanger über dem Opener „The Ghost of Charlie Barracuda“, der gleich mal unter Beweis stellt, dass wir es bei diesem Quintett aus Norwegen keineswegs mit Altherren-Bluesrockern zu tun haben. Stattdessen wird der altehrwürdige Blues in Richtung Rock, Metal, Country und Punk verfeinert. Es groovt und scheppert auch beim nachfolgenden „Distance“, das ganz tief an den Blues-Wurzeln gräbt, ehe „Storm Coming Down“ unbeirrt nach vorn drängt und doomige Momente offenbart. Wunderbar dreckig und unaufgeregt übernimmt „Root To Root“, bevor „Never Darken My Door“ im besten Sinne oldschoolig rüberkommt, gleichzeitig jedoch auch den Gitarren ein gewisses Mehr an Härte verleiht. Bleibt noch der „Tired Old Dog“, der mitnichten zahnlos unterwegs ist. Stattdessen gniedeln Arnt O. Andersen (Gesang – ex-THE GOO MEN), Kim Skaug (Bass – THE GOOD THE BAD & THE ZUGLY), Petter Svee (Gitarre – ex-THE GOO MEN, THE GRAVES AND THE INDIKATION), Kenneth Simonsen (Drums – THE DOGS, SHIT CITY) und Torgeir Waldemar Engen (Gitarre – JAKE ZIAH und solo) noch einmal nach allen Regeln der Kunst und lassen sich dabei in keiner Weise aus der Ruhe bringen.

Keine Frage und fast schon Ehrensache, dass der Erstling live aufgenommen wurde. Auch Vintage-Gibson-Gitarren und Röhrenverstärker durften bei dieser Gelegenheit nicht fehlen. So wurde auf die bestmögliche Art der Spirit der Musik eingefangen und den verschiedenen Facetten der Blues-Neuinterpretationen Raum gelassen. Das Ergebnis kann sich hören lassen und wird auch Stonern und Doomern bestens gefallen.

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