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THE DEVIL - s/t

VN:F [1.9.22_1171]
Artist THE DEVIL
Title s/t
Homepage THE DEVIL
Label CANDLELIGHT RECORDS
Leserbewertung
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Fast 80 Minuten wabert das Debut von THE DEVIL in irgendwelchen Sphären herum, komplett instrumental und lediglich mit allen möglichen Samples zu den Themen Bush/ Mondlandung/ Nine-Eleven/ Kennedy-Mord etc. versehen. Das gefundene Fressen für Freunde aller (un)möglichen Verschwörungen meist unterlegt mit strunzlangweiligem Atmo-Geseier, das ab und an mal von ein paar Gitarren unterbrochen wird. Da wird wieder kryptisch mächtig einer gemacht um die Band, Okkultbrimborium + Optikfirlefanz inklusive.

Gäääähn. Zugegeben, einige Tracks entwickeln tatsächlich sowas wie eine schicke Atmosphäre. Das wuchtige „Devil & Mankind“ glänzt mit schwerem Riffiing und schön-melancholischer Melodie. Klingt wie atmosphärische DIMMU BORGIR. Daneben finden sich aber auch haufenweise Klangcollagen, die einfach nur monoton langweilen. Wenn Gothic-artig schwer fett gerockt wird („Extinction Level Event“, „Alternative Dimensions“), dann kann man sich das sogar ganz gut geben. In der Richtung sollte man eher gehen, denn das mundet Fans von älteren TIAMAT oder THEATRE OF TRAGEDY vielleicht ganz gut, auch ohne Gesang. „Ascension“ zum Schluss ist fast eine halbe Stunde Rohstoffverschwendung, da nach dem regulären ´Song´ noch ewig lange Eintönigkeit wabert. Prima.

„The Devil“ birgt eine Handvoll Brauchbares, mehr nicht.

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