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THE DEVIL’S BLOOD - Come, Reap

VN:F [1.9.22_1171]
Artist THE DEVIL’S BLOOD
Title Come, Reap
Homepage THE DEVIL’S BLOOD
Label VAN RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
7.4/10 (13 Bewertungen)

Die Niederlande mögen zwar ein ziemlich ebenes Land sein, aber die Bands dort besitzen wahrlich musikalische Tiefe. Momentan ist man wieder sehr aktiv, nachdem die Stonerrocker von ZEUS ein äußerst überzeugendes Album vorgelegt haben, dürfen sich jetzt die Freunde von Okkult-Progrock die Hände reiben. THE DEVIL’S BLOOD und ihr 5-Track Minialbum mit dem Schlachtruf „Come, Reap“ hängen den Gitarrenhimmel der 70er über ihren Sound.

Die Götter steigen vom Thron herab, wenn „Come, Reap“s gigantische Gitarrensoli die Himmelspforte öffnen, man die melodische Atmosphäre in Progfanfaren stürzt, um gesanglich an großartige JOURNEY oder RAINBOW Zeiten anzuknüpfen. Der glockenhelle Ritualgesang ist zwar zentraler Sammelpunkt des Gehörs, aber die in die Ferne schweifenden Instrumentals verlocken nicht selten dazu, ihnen zu folgen. Schon der mit Stampede Drums arbeitende Opener wird zum wilden Ritt auf den Saiteninstrumenten, welcher bis zum letzten Titel in die Offenbarung reitet. Der Okkultcharakter des Albums wird durch selten aber intensiv eingesetzte Sound- und Horroreffekte verstärkt, aber hauptsächlich vom rituellen Gesang getragen. Bis zum fertigen Album darf jedoch noch etwas an den Texten gefeilt werden, das klingt nach Allerheiligen-Friedhofsbesuch, jagt aber sicherlich keinen Schauer über den Rücken. So ist das instrumentale Blendwerk von „River of Gold“ oder „The heavens cry out“ oft willkommene Ablenkung.

„Come, Reap“ ist ein äußerst schmackhafter Brocken Mini-Album. Das Warten auf ein Full-Length-Album wird hoffentlich nicht mehr allzu lange dauern, bis dahin darf noch etwas am Textwerk gefeilt werden, aber um Satans Willen, lasst bitte die Instrumentals so wie sie jetzt sind…

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