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THE DISCO BOYS - Vol. 10

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Artist THE DISCO BOYS
Title Vol. 10
Homepage THE DISCO BOYS
Label SUPERSTAR RECORDINGS
Veröffentlichung ..
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THE DISCO BOYS: In wenigen Stichpunkten zusammengefasst könnte man von zwei Männern, Tausenden verkauften CDs, einer Goldenen Schallplatte, unzähligen Gigs und Fans sowie inzwischen zehn Mix-Compilations sprechen. THE DISCO BOYS sind das Hamburger DJ-Team Gordon Hollenga und Raphael Krickow, das mit ihren Disco-House-Tracks seit Mitte der Neunziger die Partygemeinde auf den Dancefloors bei Laune hält.

Zum Jubiläum präsentiert das Duo 41 Songs im edlen Gold-Outfit und bietet auch inhaltlich Erstklassiges. Natürlich darf ein Hit vom Schlage eines „For You“ (MANFRED MANN’S EARTH BAND) neben Eigengewächsen wie der House-Ballade „Sometimes Love“, der Eurodance-Wiedergeburt „A Night Like This“, dem stark an den Sound des House-Papstes DAVID GUETTA erinnernde „Love Tonight“ oder auch der auf Italo-Disco gebürsteten „Krieg der Welten“-Reminiszenz „The Eve of The War“ neben der Vorabsingle „Surrender“, die auf dem 1981er Song von RAINBOW fusst, nicht fehlen. Zusätzlich bekommt neben vielen anderen Stücken der GOSSIP-Smasher „Heavy Cross“ sein Fett weg. Dass sich die Tanzschuppen-Buben an „Our Darkness“ von der gottgleichen ANNE CLARK vergriffen haben, damit musste ich erst einmal klar kommen. Nun hat die Grande Dame des Dark Waves ja ihr „The Hardest Heart“ schon mit BLANK & JONES zu neuen Weihen verholfen, warum sollten die House-Jünger nicht auch in den Genuss ihres Sprechgesanges kommen? Von der MGMT-Nummer „Kids“ ist nicht viel mehr als der Refrain übrig geblieben, während DEICHKINDs „Luftbahn“ fast ausschließlich dafür gemacht zu sein scheint, durch die Soundcomputer der Hanseaten gejagt zu werden. Vergleichsweise vorsichtig haben die Herren Hollenga und Krickow „Forever Young“ von ALPHAVILLE angepackt – hoffentlich aus tief empfundenem Respekt vor dem deutschen Eighties-Klassiker. Ein Schmunzeln rief „Mana Mana“ bei mir hervor. Die Ex-Sesamstraßen-Junkies innerhalb der Terror-Leserschaft werden sich an den Zausel und die beiden liebreizenden Mädels erinnern, die abwechselnd „Manamana – Patipatipi“ sangen. Et voilà: Hier kommt die House-Variation! Und wie in der Sesamstraße gibt es sogar noch lehrreiche Liner Notes, die uns informieren, dass das Lied ursprünglich mal die Filmmusik zu einer schwedischen Doku über Sexorgien und andere merkwürdige Verhaltensweisen der Schweden in den Sechzigern war. Apropos Schweden: Die Garagenrocker MANDO DIAO haben es mit ihrem „Dance With Somebody“ auf den Doppel-Silberling geschafft und auch wenn mir das Original deutlich besser gefällt, komme ich nicht umher, den DISCO BOYS und ihren zahlreichen Knöpfchendreher-Kollegen zu bescheinigen, dass sie auch diesem Track den nötigen House-Bumms verpasst haben.

Mithin ist der Sampler die ideale Beschallung für jede House-Party. Mir hat’s im heimischen Wohnzimmer mal wieder ordentlich die Bassboxen durchgepustet und die Genrefans können abgesehen vom kurzen CD-Wechsel locker zweieinhalb Stunden am Stück abtanzen, ohne dass es langweilig würde.

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