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THE DOGMA - Black Roses

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Artist THE DOGMA
Title Black Roses
Homepage THE DOGMA
Label DRAKKAR/ SONYBMG
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THE DOGMA kommen aus Italien und spielen KEINEN melodischen Hansdampfdudelmetal! Vielmehr mischen die Jungs traditionellen Metal mit progressivem Einschlag und Gothic- sowie Orchesterelementen! Das zündet schon beim ersten Track „Black Roses“ richtig geil, geht bei dem folgenden Uptempobanger „Wicked Angels“ aber erst richtig ins Gebein! Verdammt ausgereiftes Songwriting für ein Debütalbum. Genauso ungewöhnlich das Zusammentreffen der Bandköpfe: Gitarrist Cosimo Binetti, der zuvor monatelang in Italien umherstreifte und sich bei Freunden in den jeweiligen Städten einquartierte, traf bei einer Beerdigung (!) auf Sänger Daniele Santori – Geschichten, die das Leben schreibt! Keyboarder Stefano Smeriglio traf er gar bei einem Verhör auf einer Polizeistation! Aus der Band kann ja nur was Großes werden!

Mit Speedgranaten wie „Queen of the Damned“ stehen die Zeichen dafür auf jeden Fall auf Sturm, zumal Sänger Daniele auch diverse Gesangsspektren draufhat und bei allen eine gute Figur macht. Der Song ist echt Granate und dürfte allen NIGHTWISH-Fans nicht mehr aus dem Ohr gehen! Geil! Aufgenommen wurde „Black Roses“ in Hagen mit Siggi Bemm und für den richtigen Dampf auf den Kesseln sorgt kein geringerer als „Animal“ Mike Terrana, da sich Band-Schlagzeuger Marco Bianchella kurz vor den Aufnahmen das Knie verletzte. Soundmäßig brennt hier also gar nichts an. Hervorragend auch das knackige halbballadeske „Devil’s Bride“, welches von dem „Choir of Saint Cosma“ veredelt wird im Doublebass-Chorus. Kann man kaum glauben, dass hier wirklich erst ein Debüt vorliegt! Ebenfalls Klasse auch der Mitgröler „Ghost of War“, das wird Live bestimmt eine Granate. Da sich mit „Waiting for the Rain“ nur ein etwas schlapperer Track einschleicht, kann man hier von dem geilsten Italooutput seit Jahren sprechen! Zumal mit dem an TO/DIE/FOR erinnernden Düstertrack „Sands of Time“, welches auch noch von coolen Vocals der Backgroundsängerin Erichetta Coli veredelt wird, auch im hinteren Teil der Scheibe noch eine Granate abgefeuert wird, die vollends beigeistert!

Mit dem abschließenden ruhigen „Maryann“ beweist man Sinn für gänzlich unkitschige Balladensounds. Ein fabelhaftes Werk, welches sowohl (Italo) PowerMetaller, wie auch NorthernDüsterMetaller ansprechen wird.

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