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THE DURANGO RIOT - Telemission

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Artist THE DURANGO RIOT
Title Telemission
Homepage THE DURANGO RIOT
Label FUZZORAMA RECORDS
Veröffentlichung ..
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Aus den dunklen schwedischen Wäldern kommen die vier Herren von THE DURANGO RIOT, wo sie pure Langeweile vor nicht mal zwei Jahren zusammengeführt hat, um den „Riot-Rock“ irgendwo zwischen QUEENS OF THE STONEAGE und den STOOGES zu zelebrieren. Nun kommt das Debüt „Telemission“ zum Plattendealer Eures Vertrauens, für uns Grund genug, auch einen genaueren Blick auf das Quartett zu werfen.

Nachdem bei „Dirty Needs“ einige Fernsehstörgeräusche von Freds und Jakes fetten Gitarrenriffs übertönt wurden, geht’s krachend zur Sache. Hier wird nicht lang gefackelt, sondern gleich Vollgas gegeben. „Incognito“ gibt sich etwas lasziver, aber nicht weniger treibend und mit „No Need For Satisfaction“ wird wieder in feinster Stoner-Rock-Manier geknüppelt. Überraschend ruhige Töne folgen mit „I Don’t Know You, Stranger“, aber schließlich hat ja jeder Rocker auch ein Herz, wenngleich nach wenigen Akkorden das Tempo wieder anzieht. Hypnotische Klänge offeriert das bassbetonte „Drivers“, das in der Tradition von AC/DCs „The Jack“ daherkommt und mit Mundharmonikasounds gefällt, bevor auch hier wieder ohne Rücksicht auf Verluste gerockt wird. Überraschendes Detail in diesem Gemetzel ist ein Saxofon, welches gemeinsam mit der Mundharmonika den besonderen Charme des Songs ausmacht. Erneute Störgeräusche, die diesmal auf einen schlecht eingestellten Radiosender schließen lassen, eröffnen „We’ve Planted A Bomb In Your Radiostation“. Gar keine schlechte Idee bei dem Mist, der allenthalben als das „Beste von gestern und heute“ angepriesen wird, aber da Gewalt bekanntlich keine Lösung ist, wird das Problem musikalisch in die Hand genommen und auf mitreißende Arschrock-Weise gelöst. Back to the Seventies geht’s mit „(Rama Lama) Midnight Haze“, ein besonders rhythmisch-rockiges Stück. Tommys Bass und Erics Drums geben den Weg bei „Don’t Follow“ vor, dann geben die Gitarren einmal mehr volle Breitseite. Veredelt wird das Ganze mit dem kratzigen Gesang der Herren Fred und Jake, und schon schlägt „Future 2036“ noch mal betörend-ruhige Töne an, die sich in einem weiteren Gitarrengewitter entladen. Ein Knaller ist auch das knackige „The Man In The Machine“, welches umgehend in die Beine geht. Fehlt noch der Titeltrack „Telemission“, bei dem ein letztes Mal High Speed angesagt ist und ein wenig Punk-Attitüde durchkommt.

Respekt! Ein wahrlich gelungener Einstand! Es fällt mir nicht schwer, THE DURANGO RIOT in einem Atemzug mit ihren Landsmannen THE HELLACOPTERS und den BACKYARD BABIES zu nennen, hier kommt ernstzunehmende Konkurrenz, meine Herren. Im Herbst wollen die Jungs zu uns auf Tour kommen, den Gig solltet Ihr Euch nicht entgehen lassen, wenn die Herrschaften nämlich live nur halb so viel Power auf der Bühne beweisen, wie der Silberling vermuten lässt, dann brennt dort die Luft.

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