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THE EXPLODING BOY - Four

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Artist THE EXPLODING BOY
Title Four
Label DRAKKAR
Leserbewertung
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4.5/10 (2 Bewertungen)

Independent-Pop-Goth-Post-Punk annoncieren THE EXPLODING BOY aus Stockholm nach eigenem Vernehmen auf ihrem vierten Longplayer, der schlicht den Namen “Four” erhalten hat. Im vergangenen Jahr hatte ich bereits das Vergnügen, das seit 2006 agierende Quartett live zu erleben und auch als Konservenkost präsentieren sich die Schwedenhäppchen , die sich nach einem CURE-Song benannt haben, ebenso knackig wie eingängig.

In diesem Sinne eröffnen „Cracked/ Reasons“ und „Street Cliché“ mit kraftvollen Gitarrenwänden und Ohrwurm-Melodien, ehe Sänger Johan für das entspannte „Going To Hell“ seine Akustikklampfe auspackt und den Hörer zum gut gelaunten Mitwippen einlädt. Druckvoll schließt sich „Dark City (Pt II)“ mit deutlichen Verweisen an die Eighties an und auch „Runaways“ spielt die dunkle Achtziger-Karte, kommt jedoch mit krachenden Langäxten spielend in der Gegenwart an. „Awful“ hätte hingegen ein wenig Abwechslung gut getan; hier schwächeln die Nordmannen ein bisschen, rappeln sich mit dem an THE CURE gemahnenden „Shadows“ aber schnell wieder auf und auch das teilsynthetische „Always“, bei dem Keyboarder Nick alle Hände voll zu tun hat, gefällt im beschwingten Midtempo, um schließlich mit dem rhythmusbetonten „Get It Out“ einen Gang zurückzuschalten. Am Ende steht mit „Scared To Death“ noch einmal eine wohlklingende Melange aus Synthesizer und Krachlatte an, die sich unversehens in den Gehörgängen einnistet.

THE EXPLODING BOY haben mit „Four“ zweifellos keinen musikalischen Meilenstein erschaffen, aber sie werfen über knapp 40 Minuten jede Menge Spielfreude und handwerkliches Können in die Waagschale und wissen auf jeden Fall, wie Mucke klingen muss, die schlicht zu unterhalten weiß.

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