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THE FINAL HARVEST - The End

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Artist THE FINAL HARVEST
Title The End
Homepage THE FINAL HARVEST
Label CYCLONE EMPIRE
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Was ihre (eigenen) Bands angeht, sind gerade die Finnen meist besonders schnelle. So sieht man oft, wie blutjunge Bands auf den großen Bühnen rocken wie eben ihre Vorbilder. Auch THE FINAL HARVEST wurden erst Anfang 2008 gegründet, rockten aber direkt im Sommer schon das Nummirock, das Tuska Open Air und supporteten mal eben u.a. DESTRUCTION, IN FLAMES und SATYRICON. Im Herbst 2008 erschien in der Heimat dann auch bereits das Debüt, welches so gute Resonanzen erhielt, dass ein gutes Jahr später auch das restliche Europa in den Genuss von „The End“ plus zweier Bonustracks kommt.

Und da dürfen sich alle Anhänger des gepflegten Melo Death wirklich freuen, denn THE FINAL HARVEST bieten feinste Todesblei-Kost, die den Kollegen aus Schweden alle Ehre gereicht. Dazu mischen die Finnen noch einen guten Schuss Thrash, was eine brachiale Mischung aus Groove und Härte ergibt. So zeigt gleich „Purgatory“, wie man walzende Thrash-Salven flüssig mit donnernden Death Metal-Druckwellen kombinieren kann und dabei nie den melodischen Aspekt aus dem Auge verfolgt. Dazu die solide angepissten Shouts und fertig ist der Nackenbrecher. Auch „Wheel of Misfortune“ ist ein weiterer Beweis dafür, wie scheinbar locker die nordischen Bands Härte und Melodie perfekt in Einklang bringen können. Zur absolut richtigen Zeit wird hier das Tempo angezogen, im Midtempo gemosht oder eine gefühlvolle Melodie aus dem Ärmel geschüttelt. Nach diesem Rezept geht man dann auch Songs für Song nach vorne. Mal ein wenig direkter („Messiah“), mal ein wenig kantiger und verspielter („Bloodgod“), mal eingängig groovend („The End“)… diese Jungs wissen, was sie tun. So sind sie auch u.a. bereits bei CASKET, BEFORE THE DAWN/ BLACK SUN AEON aktiv und daher alles andere als Frischlinge.

So knallen THE FINAL HARVEST mit „The End“ ein sattes Stück Death/ Thrash raus, das von Track 1 bis 13 wie aus einem Guss klingt. Allenfalls wäre mal ein Titel zu wünschen, der die ansonsten recht ähnliche Ausrichtung ein wenig auflockern und damit die Spannung noch besser halten würde. Aber auch so, ist das hier ein Album geworden, welches man uinbedingt mal anchecken sollte!

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