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THE FLOWER KINGS - The Sum of no Evil

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Artist THE FLOWER KINGS
Title The Sum of no Evil
Homepage THE FLOWER KINGS
Label INSIDEOUT
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Man könnte die Blumenkönige als Gralshüter des Traditional Prog Rocks bezeichnen, verstehen sie es doch immer wieder, irgendwo zwischen GENESIS’ „A trick of the tail“ oder auch den guten alten YES um „Roundabout“ eine Nische zu erschaffen, die 30 – in Worten dreißig!!! – Jahre später immer noch Zuhörer findet, und ich bin zuversichtlich, dass dies auch in dreißig Jahren noch der Fall sein wird. „The Sum of no Evil“ dürfte so ziemlich „the finest in Hippie Shit“ sein, was dieses Jahr geboten wird, vergisst man einmal BEARDFISH

Ein Album, welches sogleich mit dem 13 Minüter „One more Time“ die Quadratur des Kreises als gegeben hin nimmt. Dieses Album und seine Stücke sind lebendig und atmen durch die Boxen direkt in unser Gehör. Ein Album, das dem Fan des 70ies Prog eine Vollbedienung erteilt. Zwar verwandt mit Bands wie DREAM THEATER oder meinen Lieblingen MARILLION, teilen die FKs doch nicht deren Zeit. Auf Overdubbing oder Samples bzw. moderne Effekte wird bewusst verzichtet. Alles stammt authentisch vom Fender Roadster, über Hammond oder Röhre ist alles wahrhaftig und nicht gefaked. Dies macht das Werk zu einer wahren Schönheit, mit tiefen Falten zwar, dafür aber pur und ohne Schminke. Lange Gitarrensoli nehmen sich Zeit und tragen den Hörer in andere Welten („Trading my Soul“). Die Grundstimmung ist immer leicht verschroben, was Jazzanleihen, Taktverschiebungen, Breaks und Wah Wah sei dank die Band zu ausufernden Instrumental Parts trägt („The Sum of no reason“).

Die FLOWER KINGS beweisen einmal mehr, dass sie zur Spitze des Progs weltweit zu zählen sind. Man muss halt wissen, dass die Kings gerne überladen und zu viel schmücken. Auch meinen sie es nicht immer nur gut mit ihren Hörern, sondern fordern diese auf das Äußerste, was diesen aber nur recht sein sollte. In der Prog Gemeinde kennt sie wohl jeder, aber auch hier wissen sie die Fans zu spalten. Letztendlich muss mun selbst wissen, welche Art von Qualität man jenseits des Prog-Äquators haben will. Bleibt noch zu sagen: „Was dem Metaller sein DREAM THEATER sind dem Rocker/ Jazzer seine FLOWER KINGS!“

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