Band Filter

Request did not return a valid result

THE FORECAST - In the shadow of two gunmen

VN:F [1.9.22_1171]
Artist THE FORECAST
Title In the shadow of two gunmen
Homepage THE FORECAST
Label VICTORY RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
0.0/10 (0 Bewertungen)

Leider kenne ich das Debüt „Late Night Conversations“ von THE FORECAST nicht, das bei Publikum und Kritikern gleichermaßen abgefeiert wurde, aber mit dem nun nach nur einem Jahr vorliegende Zweitling scheint die Indie-Kapelle aus Illinois ihre Geschichte erfolgreich weiter zu schreiben.

Nachdem beim Opener „Everything we want to be“ Sänger und Gitarrist Dustin Addis noch alleine zum Mikro greift, war ich beim ersten Hören von „And we all return to our roots“ sicher, dass man hier AVRIL LAVIGNE für ein Duett gewinnen konnte. Wer sich jedoch für alle weiteren Titel den Vokaljob mit Dustin teilt, ist Shannon Burns (auch Bass), die mit vergleichbarem Organ zu begeistern weiß. Während „Carry me home“ mit ähnlich dynamischem Indierock abgeht, zeigen die restlichen Titel eine abwechslungsreiche Bandbreite auf, so steht „One hundred percent“ als Vertreter für die Emo-Ecke. „Some things never change“ schlägt mit Akustikgitarre ganz smoothe Töne an. Shannon beschränkt sich hier passend mit ihrem schrillen Sopran auf etwas Harmoniegesang und überlässt das Feld Dustin und seinen Kollegen Matt Webb an der Gitarre sowie Tony Peck an den Drums. Eine kleine Klangcollage dient als Intermezzo, ehe es mit „A fist fight for our fathers“ und „Every gun makes its own tomb“ wieder mit ordentlich Druck und leichter Punk-Schlagseite weitergeht und sich Shannon und Dustin eher wieder Gesangsduell als –duett liefern. Mit „You’re needle ist mine“ gibt es eine weitere kleine Emo-Verschnaufpause, den restlichen Titeln geht ab hier allerdings ein wenig die Puste aus, leichte Redundanzen schleichen sich ein und so mögen „West Coast“, „It’s a long drive“ oder das Country-geschwängerte „Welcome home“ mit ellenlangen Rezitativen nicht mehr so zünden wie der Rest.

Dies will ich aber mal nicht so sehr auf die Goldwaage legen, denn insgesamt ist dem Quartett ein angenehmes Stück Musik gelungen, eine Crossover-Scheibe im engsten Wortsinn und so für ein breites Publikum interessant. Glaubt man den Netz-Kommentaren ihrer Landsleute, wissen die Vier auch live mitzureißen, von daher beste Aussichten für THE FORECAST.

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Mehr zu THE FORECAST