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THE FREEKS - Full On

VN:F [1.9.22_1171]
Artist THE FREEKS
Title Full On
Homepage THE FREEKS
Label CARGO RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
9.3/10 (4 Bewertungen)

Ruben Romano (Vocals & Gitarre), Hari Hassin (Drums), Tom Davies (Bass &Vocals), Esteban Chavez (Keyboards) und Jonathan Hall (Gitarre, Vocals & Flöte) sind THE FREEKS. Entstanden ist die Kapelle 2006 als loser Haufen, der gern mal in Sachen Psychedelic- und Stoner-Rock jammte und über die Jahre verschiedene klangvolle Namen vereinte. Den Bandgründer Ruben Romano kennt man beispielsweise auch von NEBULA und FU MANCHU, Tom Davies war ebenfalls bei NEBULA aktiv und produziert hat „Full On“ Scott Reeder, der die letzten drei Jahre bei KYUSS den Stahlsaiter gezupft hat. Alles alte Hasen also, die bei der Finanzierung ihres Silberlings auf das Prinzip des Crowdfundings setzten und ganz offensichtlich über den nötigen Fan-Support verfügten, denn „Full On“ ist inzwischen in den Plattenläden angekommen.

Keine Frage, dass bei THE FREEKS die Langäxte im Mittelpunkt stehen. Diesen Umstand verdeutlicht bereits das Cover, während die psychedelische Note insbesondere beim Opener „Before“ ebenso wie vom abschließenden Outro „After“ demonstriert wird. Mit dem ersten „richtigen“ Song „Big Black Chunk“ geht es derweil gleich einmal ab durch die Mitte, denn wer in knapp 34 Minuten mit zehn Songs durch sein will, hält sich eben nicht lang mit Nichtigkeiten auf. Deshalb geht es auch mit dem ruppigen „Weirdness“ umgehend wieder in die Vollen. „The Secret Pathway“ schaltet hingegen einen Gang zurück und gibt stattdessen den Seventies-Wah-Wah-Sounds mehr Raum. „Splitting Atoms“ folgt mit scheppernder Garagen-Psychedelica, ehe „On A Whim“ im High-Speed-Modus und mit gelegentlichen Stakkato-Akkorden am Klavier nach vorn prescht. Die Midtempo-Nummer „Fast And Black“ jault mit einem deutlichen Verweis auf die Siebziger aus den Boxen, bevor „Vitamin D“ noch einmal die Psych-Karte spielt. Nachdem es auf diese Weise vergleichsweise versöhnlich zur Sache ging, rotzen die Herren am Ende „Bitchin“ deutlich ungehobelter, aber nicht weniger hörenswert raus.

Kuschelrock wird woanders gespielt. Bei den FREEKS gibt’s ordentlich was auf die Mütze und sind die Seventies noch sehr präsent. Über das handwerkliche Können muss man sich bei den beteiligten Herrschaften zudem keine Gedanken machen und auch die erforderliche Wut und Energie bringen die Jungs ohne Zweifel mit. Im Frühjahr 2014 kann man sich davon übrigens auch live überzeugen. Bis dahin lohnt es sich allemal, der Konserve zu lauschen.

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