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THE FUNERAL PYRE - Vultures at Dawn

VN:F [1.9.22_1171]
Artist THE FUNERAL PYRE
Title Vultures at Dawn
Homepage THE FUNERAL PYRE
Label PROSTHETIC RECORDS
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
6.0/10 (1 Bewertungen)

Aus dem sonnigen Kalifornien kommt hier ein Sound, der durchaus auch aus dem kalten Norden Europas stammen könnte. Genauer gesagt orientieren sich die Amis spürbar am schwedischen Schwarzkittel-Sound. Dabei verbinden sie dessen brutale Ausrichtung mit der atmosphärischen Grundlage ihrer vorherigen Werke. Dabei sind die Keyboards mittlerweile gänzlich verschwunden und man besinnt sich darauf, das Tempo und die Härte der Riffs zu variieren, um den gewünschten Effekt zu bekommen.

So entsteht ein gelungener Fluss zwischen der derben Grundausrichtung, den episch angehauchten Midtempo-Passagen und doomigen Einflüssen. Alleine die heiseren Screams bleiben auf einem konstant-krassen Level. So ordentlich man dies auch hinbekommt, um so schwerer wird’s bei der Ausrichtung der Songs. THE FUNERAL PYRE spielen sich oft in eine Art Trance, so dass die Stücke einfach kein Ende finden wollen. Mit meist über 5 Minuten, teils gar 7 Minuten Spielzeit kommen die Tracks einfach nicht auf den finalen Punkt. Man rockt vor sich hin und könnte das sicherlich stundenlang so fortführen, ohne selbst zu wissen, wohin und wie lange es geht.

So ist bei THE FUNERAL PYRE ohne Frage eine interessante Entwicklung zu beobachten. Wo diese allerdings hinführen könnte, wissen die Musiker scheinbar selbst noch nicht ansatzweise.
Fafnir

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Dieses sicke US-Kommando bollert sich auf seinem dritten Werk räudig durch 8 Tracks in gut 45 Minuten, und verarbeitet alles von Black Metal über Death/ Thrash und Doom bis zu Sludge. Der krasse Kreischgesang passt dabei nicht ganz zum rumpeligen Bollersound.

Klingt der eröffnende Titeltrack noch recht wirr, so doomt „Monolith“ seinem Titel entsprechend zähflüssig aus den Boxen. EYEHATEGOD dürften einmal mehr Einfluss genommen haben. Keine Ahnung, wen man nun genau mit diesem Gerumpel ansprechen will, hängen bleibt jedenfalls nichts.
MOSES

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