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THE HEARTBREAK MOTEL - Handguns make the most Love

VN:F [1.9.22_1171]
Artist THE HEARTBREAK MOTEL
Title Handguns make the most Love
Homepage THE HEARTBREAK MOTEL
Label LIMITED ACCESS RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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7.5/10 (6 Bewertungen)

THE HEARTBREAK MOTEL, das sind fünf Jungs zwischen Mitte und Ende Zwanzig aus dem Ruhrpott, die sich dem energiegeladenen Punkrock verschrieben haben. Bereits vor sechs Jahren gab’s die erste Demo-CD „Friday Night Rebellion“, 2004 erschien der zweite Longplayer „Nine Lives Of A Tiger Cat“, der durchaus positiv aufgenommen wurde. Es folgten mehr als 200 Konzerte, u.a. im Vorprogramm von den BEATSTEAKS und den BACKYARD BABIES und nun eben das neueste Ergebnis der Studioarbeit mit Produzent Christian Wagner (STEAKKNIFE, GENEPOOL).

Der Opener „White Doves & Lollipop Virgins“ zeigt gleich, wo’s langgeht. Fronter Michael rotzt die Texte nur so raus und wird dabei in bester Punk-Manier von den Kollegen an den Instrumenten unterstützt. Bei „Zero Sleep – Death Supreme“ machen die Vier auch noch den Background-Chor, lassen es dafür aber ansonsten etwas ruhiger angehen. „Pills & Thrills“ wird hingegen fast schon hektisch durchhechelt, da tut eine kleine Verschnaufpause in Form von „Intentional Strangers“ gut. Der Titelsong „Handguns Make The Most Love“ beginnt regelrecht metallisch, besinnt sich dann wieder auf den Punk, um zwischendrin wieder zu Metal-Getarrenriffs zurückzukehren. Einer meiner Favoriten ist „Flight of The Nephilim“, das mit dem fast geflüsterten Gesang beinah was geheimnisvolles hat. Herausragendes Element von „Morphine Nights & Silhouette Dreams“ sind die druckvollen Saiteninstrumente der Herren Alan, Markus und Stefan. Besonders eingängig präsentiert sich das flotte „Black Widow“. Bei „Most Difficult Letter“ haben Federicks Drums und Stefans Bass das Sagen und schon folgt mit „Hellbound“ die obligatorische Schmusenummer, die nach Wildem Westen, staubigen Straßen und aufziehendem Gewitter klingt. Ein Gitarrengewitter entlädt sich mit „Wrong Train“ – solider Punk, der mit „Ride of The Nephilim“ sein rockiges Ende findet.

Gut gebrüllt, Jungs! Ein Dutzend Songs voller Dynamik und Aggressivität, denen es jedoch auch nicht an Melodie und Eingängigkeit fehlt. Nicht unbedingt Herzens- aber schon kleine Knochenbrecher.

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