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THE HELLACOPTERS - Head Off

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Artist THE HELLACOPTERS
Title Head Off
Homepage THE HELLACOPTERS
Label WILD KINGDOM
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Abschiedsstimmung liegt über dieser Platte, denn es soll die letzte der HELLACOPTERS sein. Die Schweden werden sich mit diesem siebten Studioalbum und einer anschließenden Goodbye-Tour nach 14 Jahren grandiosen Arschrocks von ihren Fans verabschieden.

Zum großen Finale haben sich Sänger & Gitarrist Nicke Andersson, Schlagzeuger Robert Eriksson, Bassist Kenny Hakansson, Gitarrist Robert Dahlqvist und Keyboarder & Gitarrist Anders Lindström zwölf Songs diverser Bands angenommen, von denen die HELLACOPTERS selbst sagen, dass sie schon immer das Gefühl hatten, sie seien für sie geschrieben worden. Tatsächlich lassen die Songs nichts vom HELLACOPTERS-Drive vermissen. „Electrocute“ (DEMONS) lässt es gleich ordentlich krachen und auch die „Midnight Angels“ (THE PEEPSHOWS) gefallen mit knackigen Gitarrenriffs. Bei „(I’m) Watching You“ (THE HUMPERS) geben die Schwedenhäppchen richtig Gas, während „No Salvation” (THE TURPENTINES) es etwas ruhiger, aber keinesfalls weniger druckvoll angehen lässt. Klassischer Skandinavien-Rock folgt mit „In The Sign of The Octopus“ (THE ROBOTS) und auch „Veronica Lake“ (NEW BOMB TURKS) weist deutliche Merkmale dieser Spielart auf, die verstärkt mit Punk und Rock’N’Roll gemixt werden. Bei „Another Turn“ (THE MAJAHARAS) blitzt ein wenig wehmütiger Abschiedsschmerz durch, den „I Just Don’t Know About Girls” (ASTEROID B-612) durch orgelgeschwängerte Spielfreude ablöst. „Rescue“ (DEAD MOON) treibt es wieder nach vorn, um Platz zu machen für die gutgelaunte Southern Soul-Nummer „Making Up For Lost Time“ (THE BELLRAYS). Mit „Throttle Bottom“ (GAZA STRIPPERS) hauen THE HELLACOPTERS dem geneigten Zuhörer noch mal jaulende Gitarren um die Ohren, bevor „Darling Darling“ (THE ROYAL CREAM) die „Head Off“ mit eingängigen Sixties-Sounds ausklingen lässt.

Wüsste man es nicht, würde man THE HELLACOPTERS für ihr neues Dutzend eigener Songs und ihre Authentizität loben. Nicke & Co. haben zweifelsohne bei der Auswahl der Stücke ein glückliches Händchen bewiesen und ein Farewell-Album abgeliefert, das mit seinem charismatischen Rotzrock Lust auf mehr macht. Schade, dass es davon nicht mehr geben soll, aber gerade deshalb solltet ihr euch „Head Off“ nicht entgehen lassen!

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