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THE HUMAN ABSTRACT - Digital Veil

VN:F [1.9.22_1171]
Artist THE HUMAN ABSTRACT
Title Digital Veil
Homepage THE HUMAN ABSTRACT
Label STEAMHAMMER/ SPV
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
8.0/10 (1 Bewertungen)

Nachdem diese, nach „Nocturne“ (2006) & „Midhaven“ (2008), dritte Scheibe der aus Los Angeles stammenden ProgMetaller THE HUMAN ABSTRACT schon seit Monaten im Netz kursierte, findet sie scheinbar nun auch offiziell ihren Weg in Europas Redaktionen und Läden. Nach dem für mich eher kompositorisch schwachen Zweitwerk und einer einhergehenden katastrophalen Live-Show auf der unterstützenden Tour damals in Köln, vereint der dem Intro folgende Opener „Complex Terms“ auf den ersten Blick scheinbar wieder eher die Stärken der Band.

Leider fällt sofort stark der vollzogene Sängerwechsel auf. Nathan Ells und sein markantes (wenn auch live grausam quäckiges) Organ sind raus, dafür darf jetzt Travis Richter sein nach Alles und Jedem klingendes Death-/MetalCore-Stimmchen malträtieren. Schade, da ist ein gehöriges Stück Eigenständigkeit auf der Strecke geblieben mit diesem Tausch. Zwar wird wieder mehr gebrettert, was „Digital Veil“ in Richtung „Nocturne“ rückt, und auch die Stücke klingen für meine Ohren wieder frischer, aber irgendwie haben Acts wie TESSERACT oder PERIPHERY Ähnliches schon vorgelegt. Da rettet auch das teilweise atemberaubende, nicht selten an PROTEST THE HERO erinnernde (welche aber mit ihrem aktuellen Werk in meinen Ohren alle Gennanten sehr blass aussehen lassen) Frickel-Tempo diese Scheibe nicht davor, Gefahr zu laufen, übersehen zu werden in der VÖ-Flut des Genres. Was schade sein würde, denn „Digital Veil“ zählt trotz des leichten Beigeschmacks der Austauschbarkeit noch zu den besseren, weil ideenreicheren Combos. Wenn nur dieser Clean-Gesang teiweise nicht wäre („Horizon to Zenith“ – sind wir hier bei MUSE oder was? – & „Antebellum“ z.B.)…

Insgesamt aber doch knapp eine zu empfehlende CD für Freunde von Djent/ MetalCore mit hohem kompositorischem Anspruch und einem ausbalanciertem Mix zwischen Frickel/ Knüppel/ Melodien… Fans genannnter Vergleichsbands sollten zuschlagen, Ersthörer auch. Nur Fans des ex-Sängers unbedingt vorher antesten. Klingt halt ungewohnt.

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