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THE ICARUS LINE - Avowed Slavery

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Artist THE ICARUS LINE
Title Avowed Slavery
Homepage THE ICARUS LINE
Label AGITATED
Leserbewertung
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6.0/10 (1 Bewertungen)

Im letzten Jahr haben THE ICARUS LINE ihre fünfte Studio-Langrille „Slave Vows“ veröffentlicht. Dass das Artwork des jetzt erscheinenden Mini-Albums „Avowed Slavery“ Ähnlichkeit mit dem aus 2013 hat, ist dabei sehr wahrscheinlich kein Zufall, denn nach Bekunden der 1998 gegründeten Post-Hardcore-Alternative-Kapelle handelt es sich bei dem jüngsten 5-Tracker nicht um einen Nachfolger des letztjährigen Silberlings, sondern um den fehlenden Begleiter, der den Kreis der Wut endgültig schließt.

Und ja, wütend scheinen Joe Cardamone, Alvin DeGuzman, Ben Hallet, Lance Arnao und John Bennett in der Tat zu sein. Mit „Leeches And Seeds“ bauen sich Groll und Zorn langsam aber gewaltig auf, um sich endlich in tosendem Lärm zu entladen, mit dem es nahtlos zum energiegeladenen Live-Favoriten „Junkadelic“ übergeht. „Raise Yer Crown“ schließt sich dem druckvoll und mit hypnotischen Sounds an, ehe „Salem Slims“ abermals mit vollem Vokal- und Instrumentaleinsatz alles niederknüppelt, was sich in den Weg stellt, während sich dank „The Father/ The Priest“ so etwas wie (trügerische) Ruhe nach dem Sturm einstellt.

Gefangene werden bei THE ICARUS LINE jedenfalls nicht gemacht. Es gibt durchgängig ordentlich was auf die Zwölf und selbst wenn wie im Finale mal nicht ununterbrochen die Gitarren jaulen, das Schlagzeug wummert und der Gesang heult, bleibt da doch diese Gefühl der unterschwelligen Wut, die jederzeit wieder aufflammen kann und wie ein Wirbelsturm über den Hörer hinwegfegt.

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