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THE JEZABELS - The Brink

VN:F [1.9.22_1171]
Artist THE JEZABELS
Title The Brink
Homepage THE JEZABELS
Label PLAY IT AGAIN SAM
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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2007 taten sich in Sydney die vier Uni-Freunde Hayley Mary (Gesang), Samuel Lockwood (Gitarre), Heather Shannon (Keys) und Nik Kaloper (Schlagzeug) zusammen, um gemeinsam Indie-Rock zu machen. THE JEZABELS waren geboren. Hierzulande wurde man auf das Quartett aus down under insbesondere durch die Single „Endless Summer“ aufmerksam, ein Track des 2011er Debüts „Prisoner“, mit dem es der Vierer auch in die bundesdeutschen Charts schaffte.

Gleiches ist zwischenzeitlich auch dem Nachfolger „The Brink“ gelungen. Mit #79 dümpelte die Platte zwar erneut in den unteren Regionen – aber immerhin. Die Konkurrenz schläft halt nicht und bei aller Eingängigkeit bedienen THE JEZABELS eben nicht unbedingt den kaufwilligen Mainstream. Auf die Fahnen haben die Damen und Herren sich vielmehr opulenten Indie-Pop-Rock geschrieben, der eine Portion Eighties-Synthies abbekommen hat, sich aber genauso im Hier und Jetzt wohl fühlt. Bestes Beispiel hierfür ist der titelgebende Opener „The Brink“, mit dem der Silberling vielversprechend startet. „Time To Dance“ und „Beat To Beat“ nennen so eindeutig ihr Motto, das dem auch nicht mehr viel hinzuzufügen ist. Mit fast schon schluchzenden Vocals gefällt das temporeiche „Look For Love“, während „Angels of Fire“ sich Zeit lässt, seine ganze Schönheit zu entfalten. Anfangs hört man nur ein wenig Tasten-Pling-Pling nebst der prägnanten Stimme von Miss Mary, dem sich nach und nach das dezent polternde Schlagzeug und die gut aufgelegte Gitarrenfraktion anschließt. Auch das Keyboard kommt weiter in Fahrt und darf auch beim nachfolgenden „No Country“ dem abwechslungsreichen Sound mäandernde Synthie-Flächen hinzufügen. Ein Highlight der Langrille ist zweifellos das energiegeladene Beziehungsdrama „The End“, dem „Got Velvet“ in Sachen Dramatik und Pathos in nichts nachsteht. Ruhige Pianoakkorde eröffnen „Psychotherapy“, das es insgesamt nicht eilig hat, um schließlich mit „All You Need“ euphorisch zu enden.

THE JEZABELS meines es gut mit ihren Fans. Deshalb wird auf „The Brink“ auch eher geklotzt als gekleckert. Darf’s noch ein bisschen mehr Gefühl sein? Wir hätten da auch noch eine Extra-Portion Ergriffenheit – garniert mit einem gerüttelt Maß an Bombast. Glücklicherweise übertreiben die Aussies es jedoch nicht und servieren somit einen hörenswerten Indie-Mix, der klingt, als seien seine Erschaffer auf der Suche nach dem perfekten Popsong. Nun, sie sind auf einem guten Weg, ganz angekommen sind sie allerdings noch nicht.

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