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THE KENTUCKY RIVER FISH KILL - Alive

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Artist THE KENTUCKY RIVER FISH KILL
Title Alive
Homepage THE KENTUCKY RIVER FISH KILL
Label IVORYTOWER ENTERTAINMENT
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

THE KENTUCKY RIVER FISH KILL (kurz KRFK) kommen aus München und wer sich fragt, woher der Bandname kommt, dem sei gesagt, dass er der Schlagzeile einer US-Lokalzeitung entnommen ist, die über das Fischsterben im Kentucky River berichtete, das sich infolge des Ausflusses reinen Alkohols aus einer abgebrannten Brennerei ereignete. Gegründet hat sich die Formation Anfang 2011, doch bereits zuvor machten die vier Herrschaften gemeinsam Musik: damals Metal mit GRANTIG, jetzt Grunge mit KRFK.

Dass man den Titeltrack ausgerechnet „Alive“ genannt hat, ist dabei vielleicht ein bisschen sehr plump, denn die Mucke des Openers klingt derart nach PEARL JAM, dass sich der Vergleich geradezu aufdrängt. Gleichzeitig erreicht das Quartett jedoch nicht die Qualitäten jener Hymne, die Eddie Vedder und Konsorten 1991 mit ihrem „Alive“ abgeliefert haben. Das war allerdings auch kaum zu erwarten und zweifelsohne kann man den Fünf-Tracker den Fans des Seattle-Sounds trotzdem problemlos empfehlen. Ganz in der Tradition von SOUNDGARDEN, den STONE TEMPLE PILOTS oder eben auch PEARL JAM rocken Alex Negret (Bass), Vinzenz Schmid (Drums, Percussion & Backing Vocals), Jonas Windwehr (Gitarre) und Jonathan Schmid (Gesang & Gitarre) nach allen Regeln der Kunst und insbesondere der Mann am Mikro versorgt den Sound mit dem gewissen Grunge-Timbre, das man aus den Neunzigern kennt. „Hold Me Down“ bringt gleichzeitig einige bluesige Gitarren-Momente mit, während „This Time“ kurzfristig ruhigere Töne anschlägt, um es dann wieder krachen zu lassen. Die druckvolle Single-Auskopplung „I’m Not The Only One“ verfügt auch über ein Video, das bereits im Herbst 2012 entstand und zum Ausstand sagen die Bajuwaren mit „Goodbye“ gefühlvoll groovend Auf Wiedersehen.

Wie nicht anders zu erwarten, haben THE KENTUCKY RIVER FISH KILL mit ihrer EP das Grunge-Rad nicht neu erfunden. Ihre Interpretation bringt aber genügend Spielfreude und handwerkliches Können mit, um zu gefallen. Die Instrumente kommen dabei abwechslungsreich zum Einsatz und auch Jonas’ Stimme weiß zu überzeugen. Insofern ein gelungener Einstand in bekannte Gefilde.

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