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THE MODERN AGE SLAVERY - Damned to Blindness

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Artist THE MODERN AGE SLAVERY
Title Damned to Blindness
Homepage THE MODERN AGE SLAVERY
Label NAPALM RECORDS
Leserbewertung
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Auch wenn es nur bedingt Core ist bzw. der Core-Anteil schon von Grund an zum Genre gehörte, macht es sich natürlich gut, wenn man nicht Tech-Death Metal, sondern Deathcore benannt wird. Besonders, wenn die entsprechenden Bands aus den USA recht erfolgreich diesem Trend folgen und eine Band aus Italien, das ja nicht gerade bekannt für diese Musik ist, da ebenfalls mitmischen will.

Dies dürfte für THE MODERN AGE SLAVERY durchaus ein erreichbares Ziel werden, sortieren sie ihre Energie in Zukunft ein wenig besser. Denn scheinbar wollen die Südländer mit ihrem Album gleich in die vollen gehen und schiessen eine ganze Ecke übers Ziel hinaus. So ist jeder Song vollgestopft mit brachialen Death-Blasts, verfrickelten Soli, vertrackten Drum-Parts, wuchtigen Beatdowns und eigentlich allem, was dem sogenannten Deathcore zugerechnet wird. Spielerisch verarbeiten TMAS diese ganzen Facetten absoluten auf hohem Niveau, dennoch müssen sie noch lernen, dass manchmal weniger mehr ist. So verliert man sehr schnell die Aufmerksamkeit, wenn in wenigen Sekunden gefrickelt, geballert und geshoutet wird, dass man nicht mehr weiß, wo oben und unten ist… dann ein mächtiger Beatdown die Rotation mit einem Ruck stoppt und schließlich in eine Groove-Passage übergeben wird, an welche sich dann aus dem Nichts das nächte Frickel-Stück anschließt. Ständig wird der Hörer gefordert und nie kann man sich länger als ein paar Sekunden auf einen Teil einlassen, da man sofort vom nächsten befeuert wird.

So sollten sich TMAS an ihrem Cover-Song „Wolverine Blues“ (ENTOMBED) ein Beispiel nehmen, denn hier präsentieren sie eindrucksvoll, dass sie durchaus gut auf einander abgestimmt rocken können. Ergo ist hier eigentlich alles vorhanden. Starke Musiker, Ideen und eine fette Produktion. Dies müssen die Italiener nun nur noch in die richtigen Bahnen kanalisieren.

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