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THE MURDEROUS MISTAKE - Undefined

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Artist THE MURDEROUS MISTAKE
Title Undefined
Homepage THE MURDEROUS MISTAKE
Label EIGENPRODUKTION
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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7.8/10 (31 Bewertungen)

Ganz tief im Süden Baden-Württembergs liegt Bad Waldsee und damit die Heimat des Septetts THE MURDEROUS MISTAKE. Bereits 1993 gestartet, veröffentlichen TMM gerade ihren dritten, selbstproduzierten Silberling und präsentieren einen netten Mix aus Electronic, Wave und Rock.

Den Anfang macht das treibende „Vampires’ Cry“, welches eine flotte Symbiose aus Keys, Gitarren und düsterem Gesang bietet. Sehr tanzbar geht’s mit „Fly Into The Light“ weiter, bevor „Will You Be There“ härtere Töne und zweistimmigen Gesang anstimmt. Auf elektronische Pfade kehrt „Inside My Heart“ zurück und zwingt mit energiegeladenem Future Pop regelrecht zum Tanzen, mein Favorit der Scheibe! Ausruhen ist dann mit „The Evil Inside“ angesagt- So richtig will diese Nummer nicht aus dem Quark kommen, es fehlt ein wenig der letzte Kick. Überhaupt ist im Mittelteil ein bisschen die Luft raus, da lassen es die fünf Herrschaften und zwei Damen wie bei „Storm“ eine Spur zu gemächlich angehen, dabei liegt ihnen die rasantere Gangart eindeutig mehr. „Warriors of Blood“ erinnert mich stellenweise an eine dunkle Variation eines Songs des Eighties-Sternchen SANDRA. Achtziger-Jahre-NDW hat auch seine Verwendung bei „Still Alone“ gefunden, bei dem der Drumcomputer gut zu tun hat. Perlende Synthieklänge und Stakkato-Gitarrenriffs verbinden sich bei „Whereever You Are“ zu einem spritzigen Cocktail und bei „Wall of Love“ wird auch endlich wieder Tempo gemacht. Leider nur kurz, denn „Last Goodbye“ entschleunigt den Sound gänzlich, trotzdem ist es ein durchaus hörenswerter Song geworden. Die oberschwäbische Antwort auf RAMMSTEIN heißt wohl „Ohne Mich“, dann schließt sich auch schon ein deutlich freundlicherer Track namens „Fever“ an, der sich gleich in die Gehörgänge frisst. „Condemned Nation“ spielt einmal mehr mit 80er Synthesizern und krachenden Gitarren, dann beendet „Unholy Love“ den Ausflug ins Undefinierte mit recht krudem Gesang und etwas unkoordiniertem Instrumenteneinsatz.

Für meinen Geschmack sollten sich THE MURDEROUS MISTAKE in erster Line auf die schnellen, tanzbaren Sachen konzentrieren. Hier stecken eindeutig die Stärken der Sieben. Und bitte nicht anfangen zu kopieren, das kann nur schief gehen und zu guter Letzt nicht die Lust an der Musik verlieren!

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