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THE ORDER - Son of Armageddon

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Artist THE ORDER
Title Son of Armageddon
Homepage THE ORDER
Label DOCKYARD 1
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Die Stimme kenn ich doch? Richtig, eine der markantesten Rockröhren seit mighty Ted Bullet (THUNDERHEAD) veredelt auch diese Scheibe von THE ORDER: Gianni Pontillo (PURE INC.). Eine weitere Schweizer Größe ist mit Gitarrist Bruno Spring (ex-GURD)am Start. Allerdings thrasht der Gute hier nicht alles in Grund und Boden, sondern frönt eher dem kernigen Hardrock, der nicht nur auf Grund der geilen Stimme Giannis derbe an beste THUNDERHEAD-Zeiten erinnert. Dampframme ist also angesagt auf diesem Debüt. Mit dem getrageneren „Sweet Stranger“ erinnert man allerdings eher an DIO-Großtaten.

Doch los geht’s kraftstrotzend mit „Madmen with Loaded Guns“, einem fetten Groover mit Stakkato-Rythmik, bei dem Gianni gleich mal mit seinem rauen Organ glänzt. Im dritten Track „On the Radio“ erinnern THE ORDER denn zu Beginn doch ein wenig an GURD, auf Grund des thrashigen Riffings. Spätestens im geilen Refrain denkt man aber eher an alte Heldentaten von PEARL JAM, SOUNDGARDEN oder den STONE TEMPLE PILOTS. Vielleicht hat man GURD immer im Hinterohr, weil der GURD-Meister himself (V.O.Pulver) diese Scheibe hervorragend produziert hat. Die obligatorische Ballade gibt’s natürlich auch mit „Loved Died“, haut einen aber nicht vom Sofa. Kraftfutter wie „Not Satisfied“ schon eher.

Zwar geht den Herren nach hinten raus etwas die Luft aus, macht aber nix, denn der Rest der Platte ist sein Geld allemal wert! Zumindest für diejenigen, die gerne mal wieder kernigen Hardrock mit Metal-Schlagseite im Player haben möchten.

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