| Artist | THE OSSUARY |
| Title | Requiem For The Sun |
| Homepage | THE OSSUARY |
| Label | SUPREME CHAOS RECORDS |
| Leserbewertung |
„Requiem For The Sun“ ist das vierte Album der italienischen Okkult Heavy Rocker THE OSSUARY. Auf die Ohren gibt es von Stefano ‚Stiv‘ Fiore (Gesang), Alex Nespoli (Gitarre & Synths) und Max Marzocca (Drums & Synths) doomigen und psychedelischen Heavy Metal, der tief in den Seventies verwurzelt ist und so etwas wie die dunkle Seite des NWOBHM repräsentiert.
In diesem Sinne widmet sich „Requiem For The Sun“ introspektiven, okkulten Themen und erweitert den düsteren Rock um weitere Facetten mit einem eher spektralen und oneirischen Ansatz. Los geht’s mit der unheilvollen Eröffnung durch „Sacrifice“; ein Song, der direkt ordentlich Druck macht und ein amtlicher Kopfnicker ist. „Altar In Black“ übernimmt mit knackigen Gitarrenriffs und einer Ohrwurm-Melodie, bevor das doomige „Far From The Tree“ monumentale Soundwände entstehen lässt und das hypnotische „Wishing Well“ in beinahe sphärische Gefilde abdriftet. „The Others“ macht erneut Tempo, ehe der Titeltrack „Requiem For The Sun“ abermals atmosphärischen Doom zelebriert und „The Volume of Void“ energiegeladene Abstecher Richtung Psych und Space Rock unternimmt. Derweil sorgt „Eloise“ für ein episches Finale mit donnernden Riffs, eindringlichen Tonfolgen und einem herausragenden Gesang, der wie eine Beschwörung aus dem Jenseits anmutet.
Die 2014 gegründeten THE OSSUARY haben dank „Requiem For The Sun“ eine Art cineastische Klanglandschaft düsterer Machart geschaffen, die von den dunklen Abgründen der menschlichen Existenz inspiriert ist und dabei ebenso erdig wie entrückt rüberkommt. BLACK SABBATH sind hier ebenso als Einfluss zu nennen wie die BEATLES und THE DOORS.

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