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THE PICTUREBOOKS - Imaginary Horse

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Artist THE PICTUREBOOKS
Title Imaginary Horse
Homepage THE PICTUREBOOKS
Label NOISOLUTION
Veröffentlichung ..
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“Ich hatte ein imaginäres Pferd als ich ein Kind war”, erinnert sich Fynn Grabe, Gitarrist und Sänger von THE PICTUREBOOKS. „Es hieß Pon Pon, und es war die ganze Zeit bei mir. Es war so verrückt, dass ich ein Lied darüber schreiben musste.“ Gesagt – getan: „Imaginary Horse“ heißt nicht nur der erste Song der Gütersloher Blues-Rocker, sondern gleich das ganze Album, mit dem sich Fynn und Maddin (Drums & Gesang) nach einer Pause von drei Jahren jetzt zurückmelden. Ist den PICTUREBOOKS etwa der dritte Mann verloren gegangen? Nun, es war wohl eher ein bewusster Prozess, sich auf das Wesentliche zu fokussieren und dafür stand stellvertretend auch der Schritt zum Duo. Dass man auch zu zweit amtlich abliefern kann, haben bereits Duos wie ROYAL BLOOD und THE WHITE STRIPES bewiesen und auch die Ostwestfalen lassen auf ihrem dritten Silberling definitiv nichts anbrennen.

Nachdem sich der Titeltrack „Imaginary Horse“ mit reduzierten Mitteln die ungeteilte Aufmerksamkeit des Hörers gesichert hat, schwurbelt es mit „Your Kisses Burn Like Fire“ und „PCM Diamond“ gewaltig, um schließlich mit „1000 Years of Doing Nothing“ in die Vollen zu gehen. Der rohe Sound drückt und treibt und mündet schließlich im geheimnisvollen „E.L.I.Z.A.B.E.T.H.“, bevor „The Rabbit And The Wolf“ ordentlich Tempo und Druck macht. „Learn It The Hard Way“ schließt sich mit bluesgeschwängerten Untiefen an, ehe „These Bridges I Must Burn“ energiegeladen übernimmt. „Fever“ entpuppt sich als scheppernder Minimal-Rocker, während „All of My Life“ die Reise düster grummelnd fortsetzt. Ähnlich geht es mit „Mail These Words“ und „Woman (Tears of Gold)“ weiter, wohingegen der finale Ausputzer „Make It Last“ akustisch Adieu sagt.

Massive, schwere und mächtige Rhythmen treiben auf „Imaginary Horse“ die spartanisch bluesigen Gitarrenlicks an. Tribalartige Rhythmen und Backingvocals erinnern bisweilen an Stammes-Gesänge der amerikanischen Ureinwohner. Und auch wenn THE PICTUREBOOKS nur zu zweit sind: voller und satter könnte der Sound auch mit mehr Musikern nicht sein. Welcome back meine Herren!

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