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THE PIGHOUNDS - Phat Pig Phace

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Artist THE PIGHOUNDS
Title Phat Pig Phace
Homepage THE PIGHOUNDS
Label NOISOLUTION
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Hinter den PIGHOUNDS stecken die beiden Musiker Peter und Sandro aus Dortmund. Dem einen oder anderen werden die Herrschaften bereits mit den Kollegen von FITCHES über den Weg gelaufen sein, doch irgendwann ist der Stoner-Blues-Rock-Combo die Luft ausgegangen und Peter und Sandro haben entschieden, zu zweit als THE PIGHOUNDS weiterzumachen. Das war 2018 und es folgten zahllose Konzerte in Deutschland, der Schweiz und Italien. Wie alle anderen auch, wurden die PIGHOUNDS schließlich vom vermaledeiten Virus ausgebremst, nutzten den Stillstand im vergangenen Jahr jedoch für die Arbeiten an ihrer Langrille „Hilleboom“ und legen jetzt mit „Phat Pig Place“ den nächsten Gruß aus dem Studio nach. Auf dem Zettel hat das Ruhrpott-Duo einen Mix aus Grunge, Punk, Blues und Rock, den sie zwar nur zu zweit zu Gehör bringen, aber die Jungs bringen genügend Energie mit, um das „Phat“ im Album zu rechtfertigen. Versprochen!

Den entsprechenden Beweis tritt bereits der Opener „Fish Song“ an, der auf das Feinste eine Verbindung zwischen Blues und Grunge schafft. „Big Ben“ übernimmt mit druckvollen Rhythmen und auch „Hilleboom Close“ gefällt mit stampfenden Melodien, die es nach vorn drängt. Das krachende „Green Lobster Inc.“ lässt sich ebenfalls nicht lumpen und wenn „Stone“ einen kurzen Moment der Kontemplation zulässt, darf man sicher sein, dass sich dieser Zustand blitzschnell wieder ändern wird. Spätestens mit dem schnoddrigen „Lalala [Lick It]“ geht es eh wieder in die Vollen“ und „Wow – Or, The Orange Sofa“ setzt sich mit verzerrtem Gesang und viel Temperament in Ohr und Bein fest, ehe das coole „Jelly Bean“ in den Kopfnicker-Modus wechselt und sich „Shock?Horror!“ um Kopf und Kragen schrammelt. Die „Supernova“ fällt bei den Herren Peter und Sandro vergleichsweise unspektakulär aus, stattdessen wird grundsolider Rock ohne überflüssige Schnörkel serviert und auch das finale „Under Water“ setzt auf straighte Tonfolgen, die knackig für gute Laune sorgen.

Man mag sich fragen, was THE PIGHOUNDS da spärlich bekleidet auf dem Cover von „Phat Pig Phace“ treiben. Ein Fotoshooting bei GNTM bringe ich zumindest nicht mit den beiden Schweinehunden in Verbindung. Was sie allerdings astrein hinbekommen, ist im DIY-Verfahren richtig Gas zu geben und es hochenergetisch krachen zu lassen. Das Ergebnis ist ein mitreißender Sound, der unbedingt auf die Bühne gehört!

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