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THE PLEASURES - Oh Yeah Revolution

VN:F [1.9.22_1171]
Artist THE PLEASURES
Title Oh Yeah Revolution
Homepage THE PLEASURES
Label DOCKYARD 2
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
7.0/10 (3 Bewertungen)

THE PLEASURES aus Hamburg zocken angepunkten Glam-Rock mit leicht schwarzen Anflügen, was unweigerlich in Richtung THE 69 EYES geht. Das recht fixe „Parade Parade“ geht sofort gut rein, während das folgende „Some Like it Rock“ gar nicht funkt mit seinem bittersüßen Gesinge. Das hittige „Freedom“ vermengt EUROPE-80er-Keys mit harten Gitarren, FALCO-Sprechgesang und einen gebrüllten Chorus. Hört sich schräg an, zündet aber irgendwie und sollte in einigen Tanztempeln für Bewegung sorgen.

Der Mitgröhler „Skullhammer“ hat seine Momente, auch das harte „Honeymoon in Venice“ zündet trotz (oder gerade wegen) des schrägen Verbindens diverser Genres, in Letzterem finden gar Bläser Verwendung und die kleine ELVIS-Hommage ist auch witzig eingebaut. Auf Lagerfeuer-Akustiktracks wie das Geschmachtete „October 29“ kann man allerdings ebenso verzichten, wie auf diverse andere Ausfälle, die das positive Gesamtbild doch etwas trüben. Abgeh-Rocker wie das fette „Juicy Jacuzzi“ sollte man öfter fabrizieren, da lässt die Band Klasse aufblitzen. Das dahingeklimperte Abschluß-QUEEN-Gedenkteil „Off the Wire“ hätte man sich wiederum schenken können.

Auf die ganze Länge des Albums kann man sich den THE PLEASURES-Sound zwar nicht geben, aber einige große Momente gibt’s schon zu entdecken bei den bunten „Tuntenfummel-mit-Kajal-Boys“.

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