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THE RABBLE - The Battle’s Almost Over

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Artist THE RABBLE
Title The Battle’s Almost Over
Homepage THE RABBLE
Label FILTHYLUCRE/ NEW MUSIC
Leserbewertung
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9.3/10 (3 Bewertungen)

Etwas wie eine Bestandsaufnahme klingt er, der Titel des zweiten Albums der Neuseeländer THE RABBLE. Dies könnte sowohl persönlich als auch inhaltlich hinkommen. Denn mit „The Battle’s Almost Over“ (und dem Zusatz „But The War Has Just Begun“) blicken sie zwar erst auf ihr zweites Album, jedoch auf bereits drei Veröffentlichungen, neun Jahre Bandgeschichte und äußerst ausgiebige Tour-Erfahrungen zurück. Die Band will aber damit auch auf all die Dinge aufmerksam machen, die bereits erreicht wurden, und die, die noch erreicht werden sollen: Gleichberechtigung und gleiche Möglichkeiten für alle. Bei all diesem Ernst, all dieser Hoffnung und positivem Inhalt sollte man aber nicht den letzten Vorzug der Band vergessen: THE RABBLE machen tierisch Spaß. Ganz ernsthaft.

Damit man sich unter diesem Spaß mehr vorstellen kann, ziehe ich mal ein paar Vergleiche. Man wird bei diesem Album ernsthaft an Bands wie RANCID oder PENNYWISE erinnert, aber auch an THE RAMONES – unter anderem auch wegen der Namen der Bandmitglieder: Chazz, Rupe und Jamie Rabble. Dazu kommen dann noch leichte Hardcore-Einflüsse, etwas Rock & Roll und der gelegentliche Dudelsack. Doch all dies wäre nicht halb so viel wert ohne die Hauptzutat von THE RABBLE: Unbändige Energie. Um direkt zu sein, könnte ich liebevoll konstatieren, dass die drei Jungs aus Auckland noch so richtig schönen Rotzpunk abliefern. Was ich damit meine, ist, dass man THE RABBLE auch nach fast zehn Jahren noch die jugendliche Leidenschaft anmerken kann. Das gilt angenehmer Weise vom ersten bis zum letzten Titel. Das ganze Live-Training scheint der Band gut zu tun, denn die Luft geht ihnen ideentechnisch schon mal nicht aus. Ihrem Idealismus anscheinend auch nicht. Zu den Texten sei vermerkt, dass man hier versucht positiv zu bleiben.

Dass eine spike-köpfige Band wie THE RABBLE auch hier und da mal in das eine oder andere Punk-Klischee rein schlittert, erscheint unumgänglich. Diese klingen allerdings, als würde man sie schon fast bewusst und selbstironisch einbauen. Zum Feiern ist „The Battle’s Almost Over“ sowieso gut geeignet. Die Band hält von Anfang bis Ende ein solides Tempo. Somit kann ich dieses Album wärmstens zum Vorglühen, Feiern und beschwingten Erledigen der Hausarbeit empfehlen. Wippende Füße nicht ausgeschlossen.

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