Band Filter

Request did not return a valid result

THE RASMUS - Black Roses

VN:F [1.9.22_1171]
Artist THE RASMUS
Title Black Roses
Homepage THE RASMUS
Label UNIVERSAL
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
8.6/10 (5 Bewertungen)

Drei Jahre nach ihrem letzten Album „Hide From The Sun“ und einer ausgiebigen Tour mit 250 Konzerten in fast 40 Ländern kommen die erfolgsverwöhnten Finnen von THE RASMUS mit Studio-Langrille Nummer Sieben um die Ecke. Auch „Black Roses“ verspricht wieder feinsten Dark Rock nordeuropäischer Prägung, der sich spätestens seit der Erfolgssingle „In The Shadows“ und dem dazu gehörigen Longplayer „Dead Letters“ (beides Platz 1 in den deutschen Charts) auch hierzulande größter Beliebtheit erfreut, nachdem die Herrschaften in ihrer Heimat bereits 1996 mit ihrem Debüt „Peep“ Gold einheimsen konnten. Damals waren die Jungs gerade einmal 17 Jahre alt und hatten zwei Jahre zuvor in einer Garage angefangen und ihr erstes Konzert in einer Schulaula gegeben.

Inzwischen sind wir fast 2,5 Millionen Alben und unzählige Auszeichnungen weiter und durften bereits als Appetithäppchen der Vorabsingle „Livin’ In A World Without You“ lauschen, die in Finnland umgehend an die Chartspitze katapultiert wurde und auch bei uns bis auf Platz 14 geklettert ist. THE RASMUS sind ihrem „Death Pop“-Sound treu geblieben, haben jedoch auch Rap-Fragmente einfließen lassen und auf elektronische Keyboard-Klänge gesetzt. Der treibende Refrain zu „Ten Black Roses“ entstand bereits vor zehn Jahren, im Übrigen ist der Song eine Verbeugung vor den Fans, die sich angewöhnt haben, schwarze Rosen auf die Bühne zu werfen. Krachende Gitarren eröffnen „Ghost of Love“, die in einem druckvoll-melancholischem Ganzen münden. Was sonst hätte man von THE RASMUS auch erwartet? Skandinavische Schwermut gepaart mit extrem schmusigen Melodien zeichnen „Justify“ aus. Bei der Nummer werden die Mädels Sänger Lauri vermutlich in Scharen zu Füßen liegen, aber auch „Your Forgiveness“ und „You Got It Wrong“ verfügen über den speziellen THE RASMUS-Schmachtfaktor, selbst wenn es deutlich knackiger zur Sache geht. „Run To You“ mag es wieder kuscheliger, bevor bei „Lost And Lonely“ ein Heer von Streichern und orchestraler Bombast in Erscheinung treten. Ganz großes Kino also, bevor es mit „The Fight“ schnell und pompös wird. „Dangerous Kind“ entführt den Hörer in die funky Anfangstage der Düstertruppe,, dann darf „Live Forever“ den bittersüßen Schlusspunkt setzen, bei dem noch mal dunkle Romantik at its best angesagt ist.

Nicht zuletzt Erfolgsproduzent Desmond Child (ALICE COOPER, POISON, RICKY MARTIN) dürfte dazu beigetragen haben, dass „Black Roses“ ebenso wie die Vorgängerplatten ein voller Erfolg werden könnte. Wer auf soften skandinavischen Dark Rock mit viel Pathos steht, wird hier hervorragend bedient.

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

THE RASMUS - Weitere Rezensionen

Mehr zu THE RASMUS