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THE RING - Tales From Midgard

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Artist THE RING
Title Tales From Midgard
Homepage THE RING
Label SCARLET RECORDS
Leserbewertung
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Wie schon der Bandname vermuten lässt, handelt es sich hier um Fans von Tolkiens „Herr der Ringe“. „The Ring“ besteht aus den drei Schweden Jakob Samuel (vocals, drums, keyboard), Pontus Norgren (guitar, bass, keyboard) und Marcus Jidell (guitar, bass, keyboard). Analog zur literarischen Vorlage gibt es auch hier drei Teile, von denen mit „Tales From Midgard“ jetzt der erste Part vorliegt. Wem das Cover Artwork irgendwie bekannt vorkommt, der liegt richtig. JP Fournier hat auch bei AVANTASIA, EDGUY und DRAGONFORCE bereits seine Spuren hinterlassen.

Die einzelnen Titel jeweils in Kurzbeschreibung: „In The Beginning“ startet mit knappem Drum-Intro und Donnerhall, dann folgen melodische Stromgitarren, wie sie charakteristisch für das ganze Album sind. Unerwartete Wendungen sorgen dafür, dass dieser Song auch beim x-ten Durchlauf nicht langweilig wird. „Gathering Darkness“ liefert Party-Metal mit Ohrwurm-Melodien. Bei „Voices Of The Fallen King” geht es als Kontrast eine ganze Ecke erdiger und härter zu. „Into The Wild“ hält den Härtegrad bei, beinhaltet jedoch einen melodischen Refrain und einen gebremsten, von der Akustikgitarre unterstützten, Mittelteil. „Unite Or Fall“: Stampfer mit Piano-Mittelteil. Nach verhaltenem Beginn handelt es sich bei „Halls Of Doom“ wahrlich um keinen Weichspüler. Zum Verschnaufen gibt es die Halbballade „Signs By The Silver Stream“ mit einem klasse Gitarrensolo. Beim klassischen (Power)-Metal-Song sticht die Gitarrenarbeit abermals heraus. Vor dem knappen Akustik-Abschluss „Escape“ gibt es die Uptempo-Nummer „Last Battle“.

THE RING ist wahrlich nicht die erste Hartwurst-Band, die das Thema „Herr der Ringe“ musikalisch verarbeitet (z.B. BLIND GUARDIAN, BOB CATLEY) und sicher auch keine schlechte Umsetzung. Wie schon bei Besprechung der Einzeltitel deutlich wird, handelt es sich nicht um keyboard-lastige Titel (auch wenn alle Bandmitglieder dieses Instrument anscheinend beherrschen), sondern insbesondere das Gitarrenspiel weiß hier zu überzeugen. Zu empfehlen ist diese Scheibe den Anhängern von Bands wie MASTERPLAN oder BRAINSTORM und natürlich allen, die nicht genug vom „Ring“ bekommen können.

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