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THE SCENIC - Find Yourself Here

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Artist THE SCENIC
Title Find Yourself Here
Homepage THE SCENIC
Label VICTORY RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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7.0/10 (2 Bewertungen)

Bevor THE SCENIC aus Philadelphia bei Victory Records unterschrieben haben (recht ungewöhnliches Label für den vorliegenden Sound), gab es bereits die Auszeichnung von Alternative Press und MTV zur „besten vertragsfreien Gruppe”. Man darf also gespannt sein, was der Fünfer mit seinem Debüt „Find Yourself Here“ abliefert. Sänger Jeremy Menard verspricht einen Mix aus Rock ’N’ Roll, Pop und Sex-Appeal, wollen wir doch mal hören, ob er Wort hält.

Los geht’s erst einmal mit dem knackigen „Lights Out“, das sich mit seinem catchy Sound direkt im Hirn einnisten will. „The American Way“ scheint ein wenig gefühlvoller zu sein, auf jeden Fall dürfen eingängige Harmonien ebenfalls nicht fehlen, die sich dann auch umgehend bei „Armageddon“ wiederfinden. Mal hart und dann wieder zart präsentiert sich „Hold Me Close“ – allerdings ohne jemals irgendwo anzuecken. Entsprechend würde ich den erwähnten Sex-Appeal-Anspruch eher zugunsten eines Nette-Jungs-Images ändern. Denn auch bei „Bon Voyage Mr. Bones“ knistert nicht unbedingt vor unbändiger Erotik, sondern gefällt man mit melodiösen Gitarren und Mitwipp-Rhythmen, die durchaus Spaß machen – auch den Schwiegereltern. Für das melancholische „Take Your Time“ kommt ein Piano mit ins Spiel, bevor „Are You Down?“ wieder Gas gibt. So in Schwung gekommen, lässt sich auch „And We Collide“ nicht lumpen und lässt die Langäxte sprechen, wenngleich das Tempo wieder etwas zugunsten schmusiger Refrains zurückgefahren wird. Da kommt mir der druckvolle Dampfmaschinen-Takt der Drums bei „Notice Me“ gerade recht. Klingt im ersten Moment ein wenig nach KETTCAR, wandelt sich aber umgehend wieder Richtung Ami-Highschool-Rock. Chorgesänge und akustische Gitarren beherrschen „Direction“, dann darf das gut gelaunte „All My Friends“ auch mal schrammeln, bevor mit „Follow“ finale Kuschelstimmung im Stadionformat angesagt ist.

Bedenkt man, dass THE SCENIC erst seit 2006 existieren, steht die Professionalität ihrer Mitglieder außer Frage. Die Musik ist perfekt auf den amerikanischen Markt zugeschnitten, was leider bedeutet, dass auf Ecken und Kanten verzichtet wurde. Hier und da hätten die nicht geschadet, aber Fans von DASHBOARD CONFESSIONAL (mit denen waren THE SCENIC u.a. bereits auf Tour) sollten sich den Pop-Rock auf „Find Yourself Here“ durchaus mal zu Gemüte führen.

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