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THE SEARCH - The search for connection contact and community

VN:F [1.9.22_1171]
Artist THE SEARCH
Title The search for connection contact and community
Homepage THE SEARCH
Label DANSE MACABRE
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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5.5/10 (8 Bewertungen)

THE SEARCH aus dem schwedischen Uppsala machen bereits seit Beginn des Jahrtausends gemeinsam Musik, die ein wenig dunkel angehaucht mit einer gewissen Eighties-Attitüde daherkommt. Mit „The search for connection contact and community” präsentieren die Skandinavier ihren inzwischen fünften Silberling, der es auf insgesamt 11 Tracks bringt.

Der Opener „Silent Days“ macht seinem Namen alle Ehre und startet mit melancholisch-ruhigen Klängen und viel Keyboard. Davon gibt’s auch beim folgenden „An Ounce of Courage“ jede Menge – wobei gleichzeitig das Tempo ein bisschen anzieht und die Stimmung aufklart. Das sphärische „Age of The Hermit“ nimmt sich derweil deutlich zurück und gefällt neben zarten Arrangements mit der ausdrucksstarken Stimme von Sänger Razmig Tekeyan. THE SEARCH mögen es insgesamt eindeutig etwas dezenter und so bleiben auch „From The Glass Jar“ und „Jet“ dem Motto „In der Ruhe liegt die Kraft“ treu. Wabernde Synthie-Flächen bestimmen das verspielte „Manic Miner“, während bei „Alone In A Space Shuttle“ rhythmusbetonte Gitarren von sacht nach vorn treibenden Drums begleitet werden. Der Sechser verliert beim flotten „The Heart Is A Lonely Hunter“ dann doch einmal seine Zurückhaltung, um jedoch gleich beim sich anschließenden „James“ wieder in ebenso ruhige wie schwermütige Gefilde zurückzukehren. Die Langrille steckt voller Emotionen, die sich dann auch bei „The Firm Conviction“ abwechslungsreich entladen, bevor „Kuchisake Onna“ zum wavigen Finalschlag ausholt.

Die promoseitigen Vergleiche mit JENIFEREVER und SHOUT OUT LOUDS kann ich nur begrenzt teilen. Meines Erachtens ist „TSFCCAC” eher was für die Düster-Pop-Fraktion, die sich in den wavigen Achtzigern wohl fühlt und dabei auch eine Portion Pop nicht verschmäht. Wer nicht davor zurückschreckt, dass es über annähernd 60 Minuten überwiegend in Slow Motion zur Sache geht, wird bei THE SEARCH in jedem Fall mit bittersüßen Melodien und solidem Handwerk beglückt.

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