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THE SEVENTHATE - It´s not while sleeping that your worst nightmares appear

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Artist THE SEVENTHATE
Title It´s not while sleeping that your worst nightmares appear
Homepage THE SEVENTHATE
Label RED CHALK
Leserbewertung
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Da will jemand mehr sein, als er wirklich ist. Im grausamsten Englisch wird im Promo-Zettel folgendermaßen völlig sinnfrei schwadroniert: “That´s why they decided to leave their current record label in order to sign for a bigger one that could offer them much more facilities to play around, because if there´s a thing that they know for sure is that they deserve more, and everything starts with a serious record label in which they could lean on.” Das mit “Facilities” schlagen wir noch mal nach. Aber das sind ja auch nur Kleinigkeiten, an denen man sich nicht groß aufhängen sollte, aber warum muss man als junge Band immer soviel Blödsinn verzapfen und lässt nicht einfach nur die Musik sprechen? Und ist Swell Creek, denn hier erschien das erste Album der Spanier, kein ordentliches Label? [Ironie-Modus an] Und Red Chalk auf dem nun das zweite Album erscheint, ist ja auch wirklich ein richtiger Global Player… [Ironie-Modus aus] Manchmal kann man wirklich nur noch den Kopf schütteln.

Ach ja die Musik: Dröhnender (Post-)Hardcore, der variantenarm und stupende aus den Boxen dröhnt. Ein bisschen Math-Core hier, eine Prise Chaos da und einen dicken Haufen heavy Mid-Tempo-Rock. Meine Herren, nach der Ankündigung hätte ich aber was anderes erwartet…Das Songwriting offenbart leider eklatante Schwächen, die Instrumentierung holpert (ungewollt) öfter ein wenig neben der Spur, der Gesang nervt spätestens ab dem zweiten Track gewaltig, da völlig ohne jegliche Spur von Variation oder Inspiration… Die Herren wollen offenbar auf den Spuren von CONVERGE oder BOTCH wandeln, leider klappt das nur suboptimal. Das haben die spanischen Kollegen von ANOTHER KIND OF DEATH aber eindeutig besser drauf. Und was die Band uns mit Songtiteln wie „A portrait of a perfect Onanist“ sagen will, bleibt auch deren Geheimnis, denn verstehen kann ich leider kein Wort…

Ein wenig sicherer agiert die Band bei den ruhigen, noisigeren Parts, aber das rettet die CD trotzdem nicht vor einer gewissen Belanglosigkeit. Auch könnte man die, einigermaßen druckvolle Produktion zu den positiven Aspekten dieser Veröffentlichung zählen. Trotzdem wüsste ich nicht, wer die Zielgruppe dieser, auf CD gepressten, Redundanz sein sollte. Nöö, macht keinen Spaß, wirklich nicht.

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