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THE SIN COMMITTEE - Confess

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Artist THE SIN COMMITTEE
Title Confess
Homepage THE SIN COMMITTEE
Label EIGENPRODUKTION
Leserbewertung
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6.0/10 (3 Bewertungen)

Mit einem Coverartwork, das CALLEJONs „Willkommen im Beerdigungscafé“ oder auch dem „Iconoclast Part 1“ (HEAVEN SHALL BURN) Album ähnelt, geht das progressive Metal Quartett THE SIN COMMITTEE (TSC) an den Start. Mit im Gepäck haben die Holländer ihre zweite EP „Confess“, die wie der Vorgänger „Wormwood“ aus dem Jahre 2007 in Eigenregie produziert wurde.

Mit dem Titlesong „Confess“ eröffnet die Combo um Frontröhre Joris Bon ihr fünf-Track-Werk und schlägt direkt eine eher düstere Grundstimmung ein. Zum Teil schleppendes Riffing, was Saitenzauberer Raymond Van Vught an den Tag legt. Man gibt sich dennoch abwechslungsreich, auch gesangstechnisch, denn man variiert zwischen cleanem Gesang, tiefen Growls und wütenden Shouts. Man hat die Waage gut austariert, so dass weder das Eine noch das Andere die Überhand gewinnt. Es funktioniert einfach alles. Das Tempo bleibt eher im mittleren Bereich, man geht zwar auch mal ein Stück weiter rauf, lässt die Stücke jedoch nie zu langsam werden. Man hält sich zwar an Altbewährtes, lässt es aber neu aufleben, bzw. verfeinert und perfektioniert es zumindest.

Nach knapp 25 Minuten, auf fünf Tracks verteilt, endet „Confess“ und man hat das Verlangen den Silberling noch einmal in die Anlage zu kloppen. Grandiose Arbeit, die das Quartett abliefert. Obwohl man von sich selbst sagt, dass man progressiven Metal macht, sind die Songs doch sehr eingängig und bleiben im Ohr. Wer in Sachen Musik gern ein wenig herum experimentiert, darf oder besser sollte TSC unbedingt unterstützen, indem man die EP käuflich erwirbt. Alle beide Daumen hoch!

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