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THE SOIL BLEEDS BLACK - Mirror of the Middle Ages

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Artist THE SOIL BLEEDS BLACK
Title Mirror of the Middle Ages
Homepage THE SOIL BLEEDS BLACK
Label THE FOSSIL DUNGEON
Leserbewertung
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Mit „Mirror of the Middle Ages“ erscheint das nun bereits sechste Album des amerikanischen Trios, welches 1992 von den Brüdern Mark und Michael Riddick ins Leben gerufen wurde. Seit 1994 verstärkt Eugenia Wallace die Brüder gesanglich. Es handelt sich hier um ein überarbeitetes Werk der in 2002 erschienenen Vinyl-LP, der Focus des Albums liegt nun auf den altertümlichen Instrumenten und dem Gesang. Das Ergebnis ist durchaus hörenswert, Mittelaltermusik, bestehend aus Neofolk und dem Einsatz traditioneller Instrumente.

Der Opener „Ring around the Rosey” zeigt, dass es sich hier um eine Band handelt, die es schafft, Mittelaltermusik auf ihre spezielle, eigene Weise zu interpretieren. „So Saith the Song of Sigurd“ ist sehr gefällig, sanfter Frauengesang zum ruhigen, melodiösen Spektrum an Instrumenten. Das Kirchenlied „Kyrie Eleison“ wirkt ebenfalls sehr ruhig und düster. Aber auch leicht beschwingte Tanzstücke sind zu finden, wie „Pastime with good Company“ und „Dum Pater Familias“ beweisen. „Solus Maestitia Desperatio“ klingt zunächst sehr düster und bedrohlich, doch im weiteren Verlauf des Stückes wird es durch den Einsatz von Flöten weitaus sanfter. Bekannt sind „Tempus Est Iocundum“ und „In Taberna Quando Sumus“, denn sie stammen aus Carmina Burana. In „Jubilation of earthly Delights“ steht die Flöte neben dem anmutigen Frauengesang im Vordergrund. In „Veni, Veni, Emmanuel“ dominiert klar die ruhige Melodie, mal stimmlich mal nur instrumental präsentiert.

Auch ein gern vorgetragenes Stück ist das „Palästinalied“, dessen männliche Gesangspassagen zunächst etwas gewöhnungsbedürftig sind. Mit dem „21st Century Remix“ eben jenes Tracks, welcher mit tanzbaren Beats unterlegt ist, verlassen THE SOIL BLEEDS BLACK das Mittelalter und führen den Hörer ins Hier und Jetzt zurück und haben insgesamt ein Album geschaffen, welches bestens zu jeder Mittelalterveranstaltung passt und sicher das Herz vieler Mittelalter- und Neofolkliebhaber höher schlagen lässt!

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