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THE SONIC BREWERY - Can’t Kill Rock’n’Roll

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Artist THE SONIC BREWERY
Title Can’t Kill Rock’n’Roll
Homepage THE SONIC BREWERY
Label SUN KING MUSIC
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2017 haben sich Benno Olbrich (Gesang & Harp Percussion), Jonathan Niederer (Gitarre), Andreas Aigner (Bass) und Thomas Hamberger (Drums) zusammengetan und die Band THE SONIC BREWERY gegründet. Auf dem Zettel hat der Vierer aus der Nähe von München einen hochenergetischen Mix aus Rock’n’Roll, Blues, Psychedelic, Stoner, Garage und Classic Rock. 2019 erschien das Debüt „Catch The Magic“; die Pandemie haben die Bajuwaren genutzt, um an ihrem zweiten Streich „Can’t Kill Rock’n’Roll“ zu arbeiten, der jetzt das Licht der Plattenläden erblickt hat.

Das Album beginnt mit dem psychedelisch-rockigen Titeltrack, dessen Bedeutung der Fronter als Metapher für unsterbliche Werte wie gegenseitigen Respekt, Zusammenhalt, Freiheit, Individualismus und Kreativität erklärt. Ein gelungener Einstand, auf den mit „Don’t Wanna Die“ eine bluesige Schrammelnummer folgt, die Köpfe zum Nicken und Füße zum Wippen bringt. Mit der Akustikballade „Giogio“ nimmt das Quartett auf berührende Weise Abschied von einem Freund, ehe sich das spirituelle „Who Is We“ mit dem eigenen Glauben auseinandersetzt und das treibende „Mercury of Dreams“ mit Konformität, Angepasstheit und Isolation innerhalb der Gesellschaft abrechnet. „Stop Talking“ wiederum eine trippige Ballade, die davon handelt, einfach mal den Mund zu halten, statt immer nur Bullshit von sich zu geben. Das druckvolle „We Can Be Friends“ fordert hingegen dazu auf, miteinander über die wirklich wichtigen Dinge zu reden und einen egoistischen und egozentrischen Typen, wie er im rifflastigen „Bad Guy“ skizziert wird, möchte wohl niemand in seinem näheren Umfeld haben. Bleibt noch das finale „Jokercreek“, dessen Titel sich als wörtliche Übersetzung von Bennos Heimatdorf entpuppt. Gerade mal 20 Einwohner hat das Fleckchen, aber es bedeutet dem Sänger so viel, dass es ihm einen wirklich atmosphärisch dichten Bluesrocker wert war.

Die stilistischen Wurzeln von THE SONIC BREWERY liegen zweifellos im Rock der Siebziger, dennoch braut die Truppe ihr ganz eigenes Soundsüppchen, das von groovig-tighten Riffs, über psychedelische Passagen bis zu brachialen Eruptionen jede Menge wohlklingende Überraschungen in petto hat. Die markante Stimme des Frontmanns fügt sich perfekt ein und auf diese Weise finden die temperamentvolle Musik und die gesellschaftskritischen Texte auf „Can’t Kill Rock’n’Roll“ bestens zueinander.

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