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THE STOMPCRASH - Requiem Rosa

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Artist THE STOMPCRASH
Title Requiem Rosa
Homepage THE STOMPCRASH
Label NOMADISM RECORDS
Leserbewertung
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9.0/10 (2 Bewertungen)

Vor fünf Jahren taten sich Christian Celsi (Gesang & Gitarre), Daniela Palermo (Gesang & Keys) und Maurizio Iacono (Bass) mit einem Drumcomputer zusammen und begannen in Mailand Songs u.a. von THE CURE, DEPECHE MODE, JOY DIVISION und MARILYN MANSON zu covern. Zwischenzeitlich hat sich das Trio mit Diego Itri einen leibhaftigen Drummer zugelegt und die erste Langrille mit eigenen Songs namens „Requiem Rosa“ an den Start gebracht.

„The London Fog“ startet ganz in der Dark Wave-Tradition solcher Bands wie THE CURE und JOY DIVISION und lässt die Achtziger wieder auferstehen. Dem verschließt sich auch „Like A Noise“ nicht, bei dem Signorina Palermo federführend für die Vocals zuständig ist. Beim folgenden „Watching Me Fall“ überlässt die Dame das Mikro ihrem männlichen Gegenpart, der es versteht, eine angenehm-düstere Stimmung zu verbreiten. Die „99 Cats“ schnurren sanft ins Ohr, bevor Piano-Geklimper und Synthiestreicher „Dorian“ begleiten. Metallische Rhythmen und treibende Beats prägen „Modern Slaves“, dann breiten sich mit „I Will Kill Myself“ erneut synthetische Klangteppiche aus, die direkt aus den Eighties zu stammen scheinen. An die damaligen Zeiten des Kalten Krieges scheint auch „Moscow“ erinnern zu wollen. „Wake Up In A Grave“ lässt es etwas härter angehen, dann legt sich ein flotter„Bloody Rain“ übers Geschehen. Leider geht dem Silberling zum Ende hin ein wenig die Puste aus: „The Wind That Moves The Flowers“ dümpelt arg vor sich hin, dafür gefällt „Mountains of Madness“ noch mal mit sphärischen Klängen.

Wer sich nur schwer damit abfinden konnte, dass die Achtziger Jahre nicht mehr andauern, wird hier mit nettem Dark Wave bedient, der auch noch ins 21. Jahrhundert passt.

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