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THE TING TINGS - We Started Nothing

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Artist THE TING TINGS
Title We Started Nothing
Homepage THE TING TINGS
Label RED INK
Leserbewertung
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8.0/10 (1 Bewertungen)

Hoch aus dem englischen Norden kommt das Duo Katie White und Jules de Martino. Wobei letztgenannter sich von London auf den Weg auf den Bauernhof von Katies Dad nach Wigan gemacht hat, um THE TING TINGS aus den Überresten des gemeinsamen Vorgängers DEAR ESKIIMO auferstehen zu lassen. War beim geliebten Inuit noch ein DJ mit am Start, hauen uns White und de Martino ihren Debüt-Silberling „We Started Nothing“ jetzt im Alleingang um die Ohren.

In Bezug auf die Vorab-Single „That’s Not My Name“ trifft dies auch auf das handgemachte Artwork und das gesamte Produktionsprocedere zu. Der Nordwesten Englands war gegeistert und die limitierte Auflage innerhalb weniger Tage ausverkauft. Jetzt gibt’s den knackigen Disco-Punk-Song, der zwischenzeitlich die Spitze der britischen Charts erobert hat, ebenso auf der Langrille wie das treibende „Great DJ“, welches den Äther von Radio One zum Schmelzen brachte und als erste nicht in den Charts aufgeführte Single bereits zwei Monate im Voraus rotierte (inzwischen natürlich auch ganz vorn bei den Verkaufszahlen). Das funkige „Call & Response-Stück „Fruit Machine“ bereitet den Weg für ein sanft trällernde „Traffic Light“, welches etwas aus dem sonst sehr explosivem Rahmen fällt. „Shut Up And Let Me Go“ gibt dann auch wieder mehr Gas und lässt es ordentlich grooven, während „Keep Your Head“ kräftig nach vorn rockt. Bei „Be The One“ verschmelzen Jules Drums mit Katies Gitarrenriffs zu einem Dancefloor-Feger, während „We Walk“ nach einem ruhigen Start wieder mit british-wavigen Eindrücken aufwartet. Dem schließt sich auch „Impacilla Carpisung“ an, dann lässt der Titeltrack „We Started Nothing“ noch mal die Puppen tanzen.

Kein Wunder, dass auch das Album auf der heimischen Insel gleich mal auf die Pool Position durchmarschiert ist. THE TING TINGS machen frischen Indie Pop mit starken elektronischen Einflüssen, von dem man nicht genug bekommen kann. Mein Highlight ist „That’s Not My Name“, aber auch die übrigen neun Nummern können überzeugen und machen Lust auf die berühmt-berüchtigten Live-Gigs des energiegeladenen Zweiers.

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