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THE TOSSERS - On A Fine Spring Evening

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Artist THE TOSSERS
Title On A Fine Spring Evening
Homepage THE TOSSERS
Label VICTORY
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THE TOSSERS sind in der irischsten Stadt außerhalb Irlands zu Hause, da liegt es nahe, dass auch die Musik in die Richtung der Grünen Insel geht und tatsächlich haben sich die fünf Herren um Violinistin Rebecca Brooke seit 15 Jahren dem Celtic Rock verschrieben. Im vergangenen Jahr durften sie am St. Patrick’s Day in New York für die POGUES eröffnen und auch schon mit FLOGGING MOLLY und den DROPKICK MURPHYS haben sich die TOSSERS die Bühne geteilt.

Jetzt kommen sie mit ihrer zehnten Musikkonserve in die Läden, bevor es mit „On A Fine Spring Evening“ auf US-Tour geht. Auf der Langrille haben die Chicagoer von traditionellen irischen Folksongs inspirierte eigene Stücke am Start, aber auch eine punkige Interpretation des DUBLINERS-Klassikers „The Rocky Road To Dublin“ und eine schweißtreibende Adaption eines Soundtracks zu einer Sherlock-Holmes-Serie namens „221B/The Sneaky Priest (The Gloria Scott)“ mit einem tollen Instrumentalpart. Ansonsten verlassen sich THE TOSSERS auf das Songwriting ihres Sängers T. Duggins, der auch die Mandoline schlägt und ganz offensichtlich eine wilde, irische Seele hat. Zumindest gehen die TOSSERS gleich mit dem Opener „Katie At The Races“ in die Vollen, während beim Nachfolger „Teehans“ ein wenig irische Melancholie mitschwingt. Doch schon „The Unfamous Paula Spencer“ kehrt zum typischen Irish-Folk-Schunkelsound zurück, der sich auch volltrunken noch bestens mitgrölen lässt. Dazu passt natürlich der Titel „Whiskey Makes Me Crazy“ bei dem Punk-Highspeed angesagt ist bestens. Deutlich besinnlicher nimmt sich da „St. Stephen’s Day“ aus – kein Wunder, immerhin wird das Fest des Heiligen Stefans am 26. Dezember gefeiert und dann ist man schließlich noch in Weihnachtsstimmung! Davon ist beim temporeichen „Terry Obradaigh“ nicht mehr viel zu merken, aber natürlich dürfen die althergebrachten Instrumente wie Tin Whistle, Banjo, Mandoline, Fiedel und Klavier nicht fehlen, wobei Gitarre, Bass und Drums definitiv nicht zu kurz kommen. In die Oldschool-Liste gehört hingegen „A Fine Lass You Are“, bevor es mit „Breandan O Beachain“ temporeich weitergeht. Ganz ohne Vocals kommt „The Humors of Glendart/Ingenish/On The Fly“ aus und entführt abermals auf die Grüne Insel. Diese Nummer könnte problemlos als musikalische Untermalung eines Irland-Tourismus-Trailers durchgehen. Mit „Get Back“ würde man hingegen wohl eher den St. Patrick’s Day bewerben. „Hunger Strike/Harmony“ gefällt mit minimaler Instrumentierung, die emotionsgeladen von Geigen und Flöten abgelöst wird. Bleibt noch die a capella-Nummer „Mercy“, die 45 Minuten knackigen Celtic Rock beschließt.

Freunde der irischen Lebensart kommen bei den TOSSERS wie gewohnt voll auf ihre Kosten und mit dieser CD im Plattenschrank und ein paar Flaschen Guiness, Kilkenny und Whiskey im Vorrat, steht auch einer entsprechenden Party nichts mehr im Wege.

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