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THE VISION BLEAK - Set Sail To Mystery

VN:F [1.9.22_1171]
Artist THE VISION BLEAK
Title Set Sail To Mystery
Homepage THE VISION BLEAK
Label PROPHECY PRODUCTIONS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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8.8/10 (4 Bewertungen)

Schwadorf und Konstanz haben sich mit THE VISION BLEAK schon vom ersten Album an eine ganz eigene Nische geschaffen, in der sie unerreicht bleiben. Auch auf dem neuen Streich bietet man dramatischen Horror/ Gothic Death Metal mit blackigen Parts, der seinesgleichen sucht.

Schon das spoken Dramatik-Intro „A Curse of the Grandest Kind“ leitet die Reise perfekt ein, 4 Minuten Intro sind ja sonst eher langweilig, hier passiert das genaue Gegenteil! Der theatralische, ja schon fast RAMMSTEIN-artige Pathosgesang, der ganze opereske Bombast über dem Death Metal-Grundgerüst, blackiges Gekeife, cleane Gesänge, Theater-Anleihen… herrlich erfrischend diese einmalige Verbindung der Stile! Der Opener „Descend into Maelstrom“ prescht im Midtempogroove voran, kann aber noch nicht ganz an die eigenen Bandklassiker heranreichen. Den eher schepprigen Sound schiebe ich jetzt mal auf meinen Vorabdownload. „I Dined with the Swans“ lässt es ganz dramatisch Horroresk angehen, gehauchte Vocals verleihen dem getragenen Stück die richtige düstere Atmosphäre, die Geisterkeyboards und Glockenschläge tun ihr übriges. Doch so richtig Death ´n´ Rollig à la ENTOMBED kommt man erst mit dem krachigen Hit „A Romance with the Grave“ aus den Hufen. Atmet Tim Burton irgendwie, sprich abgefahrener Düster-Horrorsound. Schick ist der krachende Knüppelpart nach ein paar Sekunden nahezu völliger Stille. Mit dem 8-Minutenkoloss „Mother Nothingness“ doomt man sich BLACK SABBATH-like durch den nebligen Hain, ganz großes Grab! Danach rollt „The Fowl Within“ regelrecht düster-fröhlich aus den Boxen. Das schnelle „He who Paints the Black of Night“ erinnert am ehesten an eigene straightere Glanztaten auf den vorigen Alben, kann aber auch nicht darüber hinwegtäuschen, das man diesmal etwas zu arg aufgetragen hat und teilweise in seiner eigenen Theatralik versinkt. Ein wenig mehr deathiger Krach hätte es schon sein dürfen.

Dennoch eine einzigartige Scheibe, zu der es nichts Vergleichbares gibt!

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