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THE VISION BLEAK - Witching Hour

VN:F [1.9.22_1171]
Artist THE VISION BLEAK
Title Witching Hour
Homepage THE VISION BLEAK
Label PROPHECY RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Auf ihren bislang vier Alben haben THE VISION BLEAK schon viele düstere Themen, Sagen und Mythen vertont. Da war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis auch die Hexerei Thema sein wird.

Musikalisch haben die beiden Protagonisten Schwadorf und Konstanz die kleine Auszeit nach „Set Sail to Mystery“ genutzt, um sich zurück auf sich selbst zu besinnen. Zwar sind sich THE VISION BLEAK seit ihrem fulminanten Debüt „The Deathship has a new Captain“ relativ treu geblieben und dennoch klingen die neuen Songs verstärkt nach „The Deathship…“ und auch „Carpathia…“. Das liegt vor allem an den recht geradlinigen Riffings und den wieder verspielteren, theatralischen Arrangements bei den Vocals. So rocken besonders „A Witch is Born“ und „The Blocksberg Rite“ geradlinig nach vorne, und werden besonders von Konstanz‘ packenden Gesangslinien geführt. Gerade bei letzterem trägt dann noch das thematisch passende Soundgewand der Keyboards einen nicht unwichtigen Teil bei. Nach diesem schwungvollen Beginn wuchtet sich mit „Cannibal Witch“ ein düster-schleppender Ohrwurm aus den Boxen, der mit seiner Eingängigkeit kaum mehr aus den Gehörgängen zu bekommen ist. Stark! Ähnlich einprägend, aber mit etwas mehr Schwung kommt dann „The Wood Hag“ daher, der mit einer fesselnden Mittelalter-Melodie aus den Tasten aufwartet und mit einem weiteren starken Konstanz-Refrain punktet. Wo ich bereits die gradlinigere Ausrichtung erwähnt habe, folgt mit „Hexenmeister“ der wohl treffenste Beweis. So rockt der Track schon fast thrashend nach vorne und markiert zusammen mit dem abschließenden „The Valkyrie“ den wohl flottensten Song in der Band-Laufbahn! „The Call of the Banshee“ ist ein klassischer THE VISION BLEAK-Song, wie er typischer nicht sein könnte. Groovende Riffings, packende Vocals, eingängiger Refrain und mystische Soundspielereien.

So blickt das Duo Konstanz/ Schwadorf auf dem neuen Werk zurück nach vorne und kombiniert die etwas metallischere Ausrichtung der letzten Alben mit dem eher düster-theatralischen Ambiente der Anfangszeit. Vollkommen sollte man also meinen, doch man kann nur hoffen, dass die Band das noch nicht so sieht und uns zukünftig weiter mit so starken Alben versorgt!

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