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THE VOO - DreamRocknRoll

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Artist THE VOO
Title DreamRocknRoll
Homepage THE VOO
Label HOUDINI RECORDS
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„DreamRocknRoll“ nennt sich nicht nur das Album von Andrew Krell (Kontrabass) und Ben Galliers (Gesang & Gitarre), die Hamburger haben auch den Style ihrer zweiköpfigen Band THE VOO so betitelt. Die beiden haben sich kurz vor Corona zum ersten Mal getroffen und verbrachten das nächste Jahr damit, ihren Erstling zu schreiben, aufzunehmen und zu produzieren.

Das Debüt ist ein wilder Ritt, der mit bluesigem Fifties-Surf und „Caught Up In Your Ways“ beginnt. „Ain’t No Rhyme Or Reason“ übernimmt mit viel Schmackes und einem Hauch Psychobilly, während das düstere „King of Konfusion“ den Kontrabass in Slow Motion zum Klingen bringt. „The Antidote“ gefällt mit einem gerüttelt Maß an Emotionen und dezenter Instrumentierung, die in einem feinen Indie-Grummeln endet. Dank „Diggalittle“ kehrt erneut rhythmusbetonter Rock’n’Roll-Twang zurück und „Mermaid Death Kiss“ verortet den Sound in staubtrockene Stoner-Gefilde, ehe das finale „Blind Eye“ für einen zarten Akustikabschluss sorgt.

Der Kontrabass steht bei THE VOO ganz klar im Fokus. Durch ein ganzes Arsenal von Effektpedalen und Loop-Maschinen verwandelt er sich von seinem natürlichen tiefen Klang in eine trashige Snare-Drum, dann in orchestrale Streicher, um schließlich in heulenden Fuzz-Lärm auszubrechen. Quentin Tarantino und David Lynch hätten zweifellos ihre Freude an „DreamRocknRoll“ und auch mich wussten der Hanseat Krell und der gebürtige Brite Galliers mit ihren abwechslungsreichen Songs zu begeistern.

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