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THE WAY OF PURITY - Equate

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Artist THE WAY OF PURITY
Title Equate
Homepage THE WAY OF PURITY
Label REVOLUTION HARMONY/ WORMHOLEDEATH
Leserbewertung
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5.5/10 (6 Bewertungen)

Bereits mit ihrem Album “Crosscore” und dem dazu gehörigen Kurzfilm “A Passage through the Purity of Pain“ haben THE WAY OF PURITY einige Fragezeichen verursacht. Immerhin weiß man von der Combo soviel, dass sowohl Herren als auch Damen involviert sind, die Mitglieder eine gewisse religiöse Leidenschaft teilen, Unterstützer der „Animal Liberation Front“ sind und der Überzeugung folgen, dass die Natur irgendwann zurückschlagen und sich an der Menschheit richten wird.

Musikalisch geht es bei THE WAY OF PURITY dagegen weniger ungewöhnlich zu. So zockt die Combo recht typischen Metalcore mit Death Metal-Einflüssen. Vor allem die Vocals der – anscheinend – weiblichen Fronterin sind doch meist sehr rau und düster veranlagt. Die Drums rotieren in stampfend-groovender Doublebass, deren Vorgehensweise auch von der Rifffraktion mit aufgenommen wird und nur dann und wann von einigen blackig angehauchte Melodien durchstossen wird. Erstes Aufhorchen kommt bei „Eleven“ zustande. Hier und ebenfalls bei „The Last Darkest Night“ übernimmt Giulia Stefani die Führung am Mikro und ihre klar, helle Stimme wirkt tatsächlich wie eine Wohltat. Dies gilt besonders für „The Last Darkest Night“, da dieser Track doch etwas brutaler zu Werke geht, deftigere Breaks raushaut und auch mal die Blastkeule schwingt. Dies ist auch bei „Keep Dreaming“ der Fall, der mit seinen weniger als 3 Minuten Spielzeit und der brachialen Ausrichtung einen deutlichen Black/ Death-Schlag erhält. „Black/ Death“ ist ein gutes Stichwort, denn beim Songwriting für „The Mighty Fall“ bekamen THE WAY OF PURITY Unterstützung vom russischen Alleinunterhalter Damien T.G. (STIELAS STORHETT), was sich allerdings nicht merklich auf die Ausrichtung des Songs ausgewirkt hat. Da hätte ich doch deutlichere Spuren des Suicidal Black Metal-Vertreters erwartet als den einen oder anderen Blast-Ausbruch.

Mehr erwartet hätte ich eigentlich auch insgesamt von THE WAY OF PURITY. So macht die Band ja mit ihrer persönlichen Ausrichtung, ihrem Auftreten und natürlich der DVD einen ordentlichen Wirbel, aber musikalisch kommt „Equate“ eher unspektakulär und wenig beeindruckend daher. Natürlich, das Album is recht ordentlich auf die Kette gebracht und drückt auch ganz gut, aber unbedingt vermissen wird man nichts, lässt man diese Platte im Regal stehen.

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