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THOMSEN - Let’s Get Ruthless

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Artist THOMSEN
Title Let’s Get Ruthless
Homepage THOMSEN
Label BRS RECORDS
Leserbewertung
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7.6/10 (11 Bewertungen)

Rene Thomsen ist überwiegend für seine seit 1996 existierende Firma BRS (Backline Rental Service), mit der er u.a. die Echo-Verleihung oder die ZDF-Klamotte 50 Jahre Rock beschallt, bekannt. Zudem stellt er das Tour-Equipment für u.a. MACHINE HEAD, TIAMAT, KING´S X oder SOCIAL DISTORTION. Auch mit OZZY, DIO, U.D.O., HELLOWEEN, GENESIS oder den SIMPLE MINDS hat er schon gewerkelt. Nur als Metal-Gitarrist hatte man ihn bisher noch nicht auf dem Schirm. Das ändert sich mit vorliegendem Debüt, auf dem Dampfhammer Melodic Metal gezockt wird, fett in Szene gesetzt von Herman Frank.

Und ein solch bunter Hund holt sich ja keine No-Names in die Band. So unterstützen ihn Jürgen Wulfes (Vocals, MOON DOC/ CHOLANE), eben bereits erwähnter Herman Frank (Guitars, ACCEPT/ VICTORY/ MOON DOC), Nibbs Carter (Bass, SAXON), Bobby Jarzombeck (Drums, HALFORD/ RIOT/ BACH), Neil Murray(Bass, BLACK SABBATH/ WHITESNAKE), Stefan Schwarzmann (Drums, ACCEPT/ KROKUS/ HELLOWEEN/ U.D.O.), Jan S. Eckhert (Bass, MASTERPLAN) und Ingo Powitzer (Guitars, INDEPENDENT)! Allein das Namedropping reicht schon, um für Qualität zu bürgen.

Geboten wird kraftstrotzender Heavy Metal der DIO-Art, das stampfende „Stand Up and Shout“ ist zwar keine Coverversion, hört sich aber trotzdem nach dem Meister an. Schnellere Tracks wie die beginnenden Burner „Ruthless“ und „Tears of the Sun“ fegen aber noch besser durchs Gebälk. „You and Me“ ist eine schöne Halbballade, bei der das kernige Organ von Wulfes voll zur Geltung kommt. Cooles Timbre der Mann. „Heaven & Hell“ ist wieder kein Cover, dafür aber eine Doublebass-Granate im U.D.O.-Style und das düstere und extrem tief schreddernde „Blind your Eyes“ ein weiteres Highlight. Thrashiger Power Metal der Güteklasse A mit fiesem Frank-Solo! Dem Titel „Bang your Head“ entsprechend geht es knackig PRIEST/ HALFORD-like zur Sache, im cool rockenden „Branded Man“ lässt Rene die Slide Guitar zusätzlich glühen.

Da auch die restlichen 3 Songs nicht abfallen und es sich beim letzten („You’re in Love“) tatsächlich um ein RATT-Cover handelt (wenn ich nicht irre), gibt es für Freunde des hochwertigen Power-Stahls keinen Grund, sich diese bärenstarke Scheibe nicht zuzulegen!

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