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THORSTEINN EINARSSON - INGI

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Artist THORSTEINN EINARSSON
Title INGI
Homepage THORSTEINN EINARSSON
Label SONY
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THORSTEINN EINARSSON? Da denkt man doch wohl eher an Island als an Österreich?!? Nun, Thorsteinn wuchs auch im isländischen Reykjavik auf und entdeckte dort schon im Kindesalter seine Liebe zur Rockmusik, u.a. durch seinen Vater Einar Th. Gudmundsson, der in einer Rockband spielte und mittlerweile in Salzburg als Bassbariton tätig ist. So kam der heute 23-jährige in die Alpenrepublik und pflegte seine Liebe zur Musik, die ihn in Österreich bereits zu einem gefragten Musiker gemacht hat. Für seine erste Hitsingle „Leya“ aus der Casting-Show „Die große Chance“ räumte er im Jahr 2015 einen Amadeus Austrian Music Award in der Kategorie „Songwriter des Jahres“ ab, sein Anfang 2016 erschienenes Debüt „1;“ (sprich: one continued) erreichte auf Anhieb Platz sechs der Ösi- Albumcharts. Die daraus ausgekoppelten Songs wurden zehn Millionen Mal gestreamt, verzeichnen über zwei Millionen Views auf YouTube und hatten bisher über 50.000 Einsätze in den österreichischen Radios. Daraus resultierend folgten ausverkaufte Konzerte, TV-Auftritte im In- und Ausland und eine immer größer werdende und den Künstler stets unterstützende Fangemeinde.

Die darf sich jetzt über die zweite Langrille des (abgebrochenen) Koch-Azubis freuen. Der Silberling trägt den Namen „INGI“, was gleichzeitig der zweite Vorname Einarssons ist und mit den gleichlautenden Buchstaben am Anfang und Ende „II“ bedeutet. Trotz Unkenntnis des Erstlings wage ich zu behaupten, dass THORSTEINN EINARSSON mit den zehn Songs auf „INGI“ alles mitbringt, um an den Erfolg des Vorgängers anzuschließen, denn die Lieder sind absolut massentauglich und natürlich auch sauber produziert. Vor der Veröffentlichung des Albums wurden bereits zwei Singles ausgekoppelt. Zum einen das gefühlvolle „Genesis“, das der Singer-Songwriter in Nashville geschrieben und einer Person gewidmet hat, die er dort getroffen hat. Außerdem das nicht minder emotionale „Galaxy“, mit der er sich bei den Leuten bedankt, die ihm zur Seite stehen. Deutlich knackiger klingen da der Opener „The Kick“ über die Millenials und das gutgelaunte Finale mit „Ready. Steady. Go!“. Doch eigentlich ist der junge Musiker ein Mensch mit einem großen Herzen, das den Großvater Gunnar vermisst, dem nicht nur das beschwingte „Symphony (Veiðimaður)“, sondern auch die gesamte Platte gewidmet ist. Manchmal reicht jedoch auch das kleine Besteck, um Emotionen auszudrücken: vgl. „Arizona“, das bestens nur mit Gesang und akustischer Gitarre auskommt.

Ja, der blonde THORSTEINN EINARSSON lässt die Herzen höherschlagen und beweist mit mit dem sehr persönlichen „INGI“ dass er tatsächlich Talent hat und keine Eintagsfliege sein muss.

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